So findest du einen sinnvollen Job

So findest du einen sinnvollen Job

Hand aufs Herz: Auf einer Skala von 0 bis 10 wie sinnvoll findest du deine Arbeit?

Immer mehr Menschen wünschen sich eine sinnvolle Arbeit. Sie stellen sich vor, dass sie in der Arbeit total aufgehen und mit Freude dabei sind, wenn sie etwas Sinnvolles tun.

Warum stellen sich eigentlich so viele Menschen die Frage nach einem sinnvollen Job? Sollte es nicht ausreichen, einfach zu tun, was „man“ so tut um ein gutes und erfülltes Leben zu führen?

Warum stellen wir uns die Frage nach dem Sinn?

Denken wir mal an unsere Ururgroßeltern. Familientraditionen, die Zugehörigkeit zu einer Schicht und die Religion haben ihr Leben und ihre Berufe bestimmt. Es war klar, was sie zu tun hatten.

Unsere Ururgroßeltern stellten sich kaum die Frage, ob ihre Tätigkeit als Schuster, Korbmacher oder Richter sinnvoll ist. Sie taten einfach, was man eben tat und was für einen vorgesehen war. (Ich verkürze die historischen und soziologischen Details für bessere Lesbarkeit.)

Man könnte sagen, für unsere Ururgroßeltern war klar, wie der Film ihres Lebens verläuft.

Früher war klar, wie ein gutes Leben verläuft 

Wir leben heute in einer Zeit, in der durch unsere Geburt nicht mehr ein bestimmter Lebens- und Berufsweg vorgegeben ist.

Wir haben heutzutage die Wahl. Ständig.

Solange das Berufsleben stimmig ist und alles passt, stellen wir uns nicht die Frage, ob es sinnvoll ist. Die Sinnfrage kommt meist erst dann auf, wenn wir keinen Sinn mehr sehen, in dem was wir tun. Wenn er uns fehlt oder irgendwie „abhandengekommen“ ist.

Wir suchen Sinn, wenn er fehlt

Das kann durch innere oder äußere Krisen ausgelöst werden. Beispiele wären hier Burnout, Kündigung, aber auch Krisen in anderen Lebensbereichen wie eine Trennung, Krankheit, ein Todesfall. Nach einer solchen tiefgehenden Krise fragen wir uns: Wofür tue ich das? Welchen Sinn ergibt das?

Eine sinnvolle Karriere ist nicht losgelöst von deinem Leben als Ganzes. Dein Job ist ja Teil deines Lebens. Und wer einen Sinn im Leben sieht oder sucht, der wünscht sich auch eher einen dazu passenden Job. Der sinnvolle Job und das sinnvolle Leben hängen zusammen.

Was ist dein Auslöser für deine Frage nach sinnvoller Arbeit?

Was ist deine Krise? Das kann auch eine „kleine“ Krise sein.

Für immer mehr Menschen ist es wichtig, dass sie etwas Sinnvolles tun. Sie wollen ihre Zeit und Arbeitskraft in etwas stecken, für das sie gerne morgens aufstehen.

Was Menschen allerdings unter „Sinn“ verstehen, was sie als sinnvoll empfinden und was nicht, ist sehr unterschiedlich.

Was ist Sinn?

Laut Wörterbuch ist Sinn unter anderem die „innere Beziehung zu etwas“, die „Bedeutung“. Richtig interessant wird es, wenn man sich anschaut, woher das Wort kommt. Ursprünglich bedeutete Sinn eigentlich „Gang, Reise, Weg“, „eine Richtung nehmen, eine Fährte suchen“.

Hier wird schon deutlich, dass Sinn nichts Festes ist, sondern eher mit einer Reise, einer Suche zu tun hat.

Sinn ist also nicht das Ziel, sondern der Weg.

Was gibt es noch über Sinn zu sagen?

Sinn ist subjektiv und veränderlich

Das was wir als sinnvoll empfinden, kann und darf sich verändern. Ein Sinneswandel ist absolut ok!

Denk einmal an die Zeit vor zehn oder zwanzig Jahren. Was hast du damals als sinnvoll empfunden? Findest du das heute noch sinnvoll? Schmunzelst du darüber oder vermisst du es? Wie hat es damals dein Handeln und dein Leben beeinflusst?

Wir geben den Dingen den Sinn

Ein Job hat keinen Sinn. Es klingt erst einmal seltsam, wenn ich sage, dass nichts jemals einen Sinn hat. Das ist der Grund: Ein Job, so wie alles andere auch, kann nicht an sich Sinn haben. Es ist die Bedeutung, die du deinem Tun gibst, die es sinnvoll macht.

Es gibt keine Liste mit sinnvollen Jobs, aus denen du dir nur einen aussuchen müsstest und alles wäre geregelt. Allerdings gibt es Faktoren, die für viele Menschen eine Rolle spielen und die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du deinen Job als sinnvoll erlebst.

Vielleicht fragst du nun: Was ist denn mit den ganzen sozialen und helfenden Berufen? Sind die etwa nicht sinnvoll?

Ein klares Jein!

Zwei Sichtweisen auf sinnvolle Arbeit

Denn sinnvolle Arbeit kann zweierlei sein:

  1. das, was gesellschaftlich als sinnvoll betrachtet wird und
  2. das, was individuell als sinnvoll erlebt wird.

Natürlich gibt es eine gesellschaftlich vorherrschende Ansicht dazu, was eine sinnvolle (und gesellschaftlich wichtige) Tätigkeit ist. Hier werden bspw. Ärztinnen, Pflegepersonal, Lehrerinnen usw. genannt.

Das bedeutet aber nicht, dass Menschen, die diese Jobs machen, ihren Job auch als sinnvoll erleben.

Was bedeutet das für dich? 

Du musst nicht in den sozialen Bereich wechseln, Ärztin werden oder bei einer Non-Profit-Organisation arbeiten, um dein Berufsleben sinnvoll zu finden. Auch einen Job als Marketing Manager, Vertriebler oder Teamassistenz kannst du als sinnvoll erleben.

Deine Sinnerfüllungs-Aufgabe

Um einen sinnvollen Job zu finden, musst du erst klären, was “sinnvoll” für dich bedeutet. Darum findest du hier Impulse, die dir bei deiner Sinnsuche helfen.

Befrage dich selbst

Bei welchen Tätigkeiten hast du das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun?

Denk hier an Aufgaben aus deinem aktuellen oder früheren Jobs. Notiere alle Tätigkeiten, die dir einfallen. Nichts ist zu „groß“ oder zu „klein“.

Falls es dir schwerfällt, sinnvolle Tätigkeiten zu finden, gehe so vor:

Stell dir vor, ein Wissenschaftler untersucht dein Berufsleben. Er hat ein Mittel, das sinnvolle Momente grün einfärbt. Im Labor kann er sich unter dem Mikroskop dein Berufsleben genau anschauen und die grün leuchtenden sinnvollen Tätigkeiten ganz leicht finden. Was sieht er da? Wie viel grünes Leuchten sieht er? Wodurch wird dieses Leuchten hervorgerufen?

Lass dich von anderen inspirieren

Darüber hinaus kannst du dich auch von anderen inspirieren lassen.

Von wem denkst du, dass er oder sie eine sinnvolle Arbeit macht?

Was genau findest du so sinnvoll daran?

Ist es die Arbeit an sich? Ist es die Art und Weise? Ist es das Umfeld, in dem die Person arbeitet?

Siehst du den Sinn in einem besonderen Beitrag?

Was von der Tätigkeit würdest du auch gerne machen? 

Sinnvoller Job: Bring deine Erkenntnis auf den Punkt

Was ist deine wichtigste Erkenntnis zu diesem Thema?

Wie kannst du das in deinem Alltag integrieren?

Alles noch so kluge und komplexe Denken bringt dir rein gar nichts und jede noch so verwinkelte, schlaue Theorie ist nutzlos, wenn du sie nicht umsetzt.

Also: Welche große oder kleine Sache wirst du ab jetzt anders machen um Schritt für Schritt sinnerfüllter zu arbeiten?

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Eine einfache 3-Schritte-Anleitung für berufliche Veränderung

Eine einfache 3-Schritte-Anleitung für berufliche Veränderung

Was ist wichtig, um klug deinen nächsten beruflichen Schritt zu planen? Im Artikel zeige ich dir eine einfache Vorgehensweise für berufliche Veränderung – auch wenn du noch gar nicht genau weißt, wo du beruflich hinwillst.

Wenn du angestellt bist und dich beruflich verändern willst, aber noch nicht weißt in welche Richtung oder wenn du nicht weißt, woran du bei deinem nächsten beruflichen Schritt denken solltest, findest du hier konkrete Antworten.

Du fragst dich, wie du aus deinen manchmal noch etwas luftigen Ideen und Vorstellungen jetzt einen Job machen kannst. Vielleicht denkst du auch: Das, was ich beruflich gerne machen würde, das geht ja nicht, weil ich die Qualifikation nicht habe. Auch hierzu gebe ich dir Tipps.

Du erstellst einen Überblick über all das, was du bisher gelernt hast und kannst. Du erstellst einen Ist-Zustand deines beruflichen Ichs mit allem was dazu gehört. Dann formulierst du wo du beruflich hin möchtest. Durch einen Vergleich des Ist-Zustandes mit diesem Berufsbild findest du heraus, was schon da ist und was du noch entwickeln musst. So kannst du die nächsten Schritte logisch ableiten.

 

Mit diesen drei Schritten gelingt deine berufliche Veränderung

Mit diesen drei Schritten gelingt deine berufliche Veränderung, so dass du langfristig zufriedener und sinnerfüllter im Job bist. 

  1. Der erste Schritt: Du brauchst Klarheit über dein Profil
  2. Der zweite Schritt: Leg dein berufliches Ziel fest
  3. Der dritte Schritt: Start-Ziel-Vergleich

1. Schritt: Du brauchst Klarheit über dein berufliches Profil

Zuerst musst du dir Klarheit über dein aktuelles berufliches Profil verschaffen. Dazu gehören deine Fähigkeiten und Kompetenzen, deine Lieblingstätigkeiten und deine Stärken.

Deine Leitfrage für diesen Schritt lautet: Worin kennst du dich gut aus und was kannst du?

Notiere einmal alle Fähigkeiten und Kompetenzen, über die du verfügst. Schreib alles auf, das dir einfällt, auch Fähigkeiten, die sich scheinbar nur marginal unterscheiden. Dazu gehört Fachwissen, aber auch deine übertragbaren Fähigkeiten (unabhängig vom Inhalt).

Denk dabei an

  • deine aktuelle und auch frühere Beschäftigungen
  • ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Hobbys und dein Privatleben
  • Aus- und Weiterbildungen, die du absolviert hast oder sonstige Qualifikationen
  • Welche Abschlüsse hast du gemacht?
  • Was hast du sonst noch gelernt? Was hast du „on the job“ gelernt?

 Man könnte sagen, du erstellst einen Ist-Zustand deines beruflichen Ichs. Mit allem was dazu gehört.

2. Schritt: Finde dein berufliches Ziel

Vielleicht denkst du jetzt: Haha, genau das weiß ich ja nicht!!

Das ist eine Aufgabe, bei der sich Viele schwer tun. Oder sie zögern, sich wirklich damit zu beschäftigen. Insbesondere, wenn sie beruflich etwas „ganz anderes“ oder etwas „ziemlich anderes“ tun möchten oder schlichtweg keinen blassen Schimmer haben, wohin ihre berufliche Reise gehen soll.

Was will ich beruflich? Zwei Wege, es herauszufinden.

Nun die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Wege wie du dein berufliches Ziel bestimmen kannst. Ich stelle dir hier zwei Wege vor. Beide haben ihre Berechtigung. Einer von beiden wird dich vermutlich in deiner jetzigen Situation mehr ansprechen.

 Der erste Weg: Ich nenne ihn auch den „großen Weg“:

Der Erste Weg: Durch eine Vision zu beruflicher Veränderung

Eine Vision ist ein Motor für berufliche Veränderung. 

Bei diesem Vorgehen denkst du groß und entwickelst eine Vision von deinem Leben. Was möchtest du erreicht haben? Welches Leben möchtest du rückblickend geführt haben? Was möchtest du bewirkt haben?

Von dieser großen Vision ausgehend, kannst du ableiten, womit du dich beschäftigen möchtest, was du beruflich und/oder privat tun kannst um diese Vision wirklich werden zu lassen.

Du schaust quasi rückwärts und fragst dich dann, welche Schritte du bis zu deiner Vision getan haben musst. Welche Schritte dich dorthin führen. Es kann durchaus eine gewisse Zeit dauern, eine eigene Vision zu entwickeln und reifen zu lassen.

Also hab Geduld. Viele kleine Schritte werden dich dahin führen, dass du deine Vision lebst. Erwarte nicht, dass der nächste Karriereschritt sofort die absolute Erfüllung bringt. Viele kleine Schritte führen dich aber mehr und mehr auf deinen eigenen, selbstbestimmten Weg. Und mit jedem wächst du ein bisschen mehr in deine Vision hinein.

Der Zweite Weg: Weg von hier!

Ok, und hier nun der zweite Weg: Ich nenne ihn auch den „kleinen Weg“.

Wann solltest du den kleinen Weg nehmen? Wenn du es dir hier und jetzt ganz einfach machen möchtest und wenn es schnell gehen soll. Wenn du dich jetzt nicht mit dem Thema „Vision“ beschäftigen möchtest.

Und so gehst du den kleinen Weg: Stell dir die Frage: Was soll in deinem nächsten Job anders sein? Was willst du nicht mehr? Was soll stattdessen sein? Welche kleinen oder größeren Dinge sind das?

Welchen Weg du auch wählst, den großen oder den kleinen, notiere dir deine Gedanken dazu. Zu welchem beruflichen Ziel führt dich der „große“ oder der „kleine“ Weg?

 

3. Schritt: Start-Ziel-Vergleich

Im dritten Schritt gleichst dein jetziges berufliches Profil mit allem, was dazugehört – Stärken, Qualifikationen, Interessen usw. – mit deinem Ziel ab. Du vergleichst beides systematisch. An dieser Stelle wirst du erkennen, welchen Entwicklungsbedarf es noch gibt.

Der Entwicklungsbedarf ist ein wichtiger Punkt. Wenn du beruflich etwas anderes machen möchtest, gibt es sehr wahrscheinlich Fähigkeiten, die du noch entwickeln musst, Kenntnisse, die du dir aneignen musst.

Steck bitte nicht den Sand in den Kopf. Berufliche Entwicklung geht nicht zack-zack. Insbesondere, wenn du dich beruflich neu orientierst, also deinen beruflichen Schwerpunkt wirklich neu ausrichtest, kann das ein bis zwei Jahre dauern bis du Fuß fasst.

Aus dem Sart-Ziel-Vergleich kannst du ganz logisch deine nächsten Schritte ableiten.

 

Ein Beispiel für berufliche Veränderung

Hier findest du ein konkretes Beispiel, wie jemand eine berufliche Veränderung angeht.

Eine studierte Kommunikationswissenschaftlerin hat lange in der Werbebranche gearbeitet. In einer Agentur betreut sie Kunden und verkauft Werbeplätze für Online- und Printmedien. Lange hat sie den Traum, Kultur- und Kunstevents zu managen und jetzt möchte sie das nicht mehr beiseiteschieben. 

Wechsel aus der Werbebranche in den Kulturbereich

Sie macht also eine Bestandaufnahme und gleicht ihr aktuelles Profil mit ihrem Zielberuf ab. Dafür schaut sie auch einfach nach Stellenanzeigen im Kunst- und Kulturbereich, die sie spannend findet.

Sie hält Folgendes fest:

Das sieht sie als ihre Stärken: Sie ist ein Machertyp, sie findet kreative Lösungen, hat ein schauspielerisches Talent und kann andere gut damit unterhalten.

Sie hat einen Studienabschluss, fachbezogene Weiterbildungen für die Werbung, Weiterbildungen in Kommunikation und Teamarbeit, außerdem gute Werbebranchenkenntnisse und Englischkenntnisse und ist technikaffin. Einiges an Erfahrungen aus der Werbebranche kann ihr auch im neuen Wunschbereich hilfreich sein. Sie hat viele Kontakte in der Werbebranche, kennt sich mit Werbeplatzierungen, Sponsoring und natürlich Werbekosten aus. Themen, die auch am Rande in einer neuen Position nützlich sein könnten.

Bisher hat sie keine beruflichen Erfahrungen im Kultur- und Kunstbereich. Lediglich privat angesammeltes breites Wissen zu zeitgenössischer Kunst und Kultur.

Als Ergebnis des Vergleichs hält sie fest, was ihr im Wesentlichen noch fehlt für den Wunschjob. Das weiß sie, weil sie einfach in Stellenanzeigen geschaut hat, was gefordert wird.

Ihr fehlen:

  • Berufserfahrung im Kunst- und Kulturbereich
  • Fachkenntnisse im Eventmanagement
  • Kenntnisse in Bezug auf Förderprogramme und Stiftungen
  • Kontakte im Kunst- und Kulturbereich

Diese Lücken will sie nach und nach schließen um Schritt für Schritt in den neuen Bereich hineinzuwachsen.

Die nächsten Schritte planen 

Sie beschließt also: Sie wird Kontakt zu einem lokalen Verein aufnehmen, der ein Kulturfestival veranstaltet. Dort möchte sie sich ehrenamtlich engagieren. Außerdem wird sie prüfen, inwiefern eine Weiterbildung oder ein Aufbaustudium im Eventmanagement nützlich ist. Sie wird ihr Netzwerk systematisch ausweiten, um Menschen im Kunst- und Kulturbereich kennenzulernen und von ihnen auch noch mehr über die Arbeit und Einstiegswege in diesen Bereich zu erfahren.

Welchen der drei Schritte hast du schon durchgeführt? Welche Erkenntnisse hast du gewonnen? Für welchen Weg entscheidest du dich?

Hast du noch eine Frage? Lass es mich gerne wissen!

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Berufliche Neuorientierung:  Das Hilft bei Nebel im Kopf

Berufliche Neuorientierung: Das Hilft bei Nebel im Kopf

Kürzlich erzählte mir eine Klientin, dass sie nun glasklar erkannt und verstanden habe, dass sie beruflich am falschen Platz ist.

Sie stellt sich die Frage: “Wie kann es für mich im Job weitergehen? Was ist eine gute Richtung für mich?”.

Gemeinsam entwickeln wir nun Ideen, wie es weiter gehen kann und was sie mehr mit Sinn erfüllt.
Diese Ideen sind zarte Pflänzchen. Noch dazu welche, die ungewohnt und neu sind, die auch ein banges Gefühl auslösen. (“Selbständigkeit? Ist das was für mich?”, “Wie erkläre ich das meiner Familie? Die kennen mich so verlässlich in meinem Beruf?”, “Was, wenn ich scheitere?”, “Was, wenn mir alle reinreden? Halte ich das aus?”).

Nicht genau zu wissen, wie es weitergeht, macht unruhig.

Allerdings kann sie jetzt im Moment noch nicht zu 100% sehen, wo sie zukünftig beruflich sein wird, was sie konkret mit wem wie und wo macht.

Das macht sie unruhig, ungeduldig. Sie sagt, dass sie im Nebel steht. Sie zieht an ihm, rüttelt und möchte ihn mit einem kräftigen Ruck zur Seite reißen, um endlich klar zu sehen.

Vielleicht kennst du das von dir – diese Unklarheit, den Nebel, die Ungeduld?

Berufliche Neuorientierung: Nebel im Kopf gehört dazu

Diese Nebelphase ist ganz normal. Der Nebel ist normal. Das möchte ich dich unbedingt wissen lassen. Es liegt nicht an dir und dass du “es einfach nicht hinbekommst”, sondern es liegt in der Natur von Veränderungsprozessen.

Alle, die sich intensiv damit beschäftigen, was sie wirklich wollen und was sie erfüllt, kennen diese Phase der Unklarheit.

Das Alte soll weg, das Neue ist noch nicht da.

Das kann ziemlich unangenehm sein.

Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, dass der Nebel zu deinem Weg dazugehört und sich auch lichten wird.

Allerdings habe ich ehrlich gesagt noch nicht erlebt, dass der Nebel durch Daran-ziehen verschwindet.

Beruflich unklar: Fragen, die bei Nebel im Kopf helfen

Wenn du jetzt ganz akut in einer solchen Nebelphase bist und nicht weißt, wie dein beruflicher Weg weitergeht, gebe ich dir ein paar Impulse.

#1 Weitergehen

Wie könntest du von hier, trotz Nebel, auf deinem Weg weitergehen? Ist das gerade möglich oder nicht? Wie möchtest du das tun? Langsam tastend, still, singend..?

#2 Gefährten finden

Was, wenn du mal rufst? Vielleicht ist da eine Weggefährtin in deiner Nähe, der dich zwar auch noch nicht sehen, aber hören kann? (In einem telefonischen Vorgespräch können wir uns definitiv hören!)

#3 Abwarten & Durchatmen

Was, wenn du hier abwartest bis du den Weg wieder sehen kannst?

Wann hast du das letzte Mal nichts getan (ich meine: wirklich gar nichts)?

Du könntest die Zeit auch für viele gute Dinge nutzen, zum Beispiel:

#4 Die Situation analysieren

Du könntest überlegen, wie du hierhergekommen bist, was du auf deinem weiteren Weg mitnehmen willst, was du zurücklassen willst.

#5 Superkräfte aktivieren

Du könntest dich an deine Superkraft erinnern, die dich über den Nebel hinaushebt oder eine Nebel-Sicht-Brille erfinden. (Ja, warum denn nicht?!)

Was ist deine geheime Superkraft, die dich schwierige Zeiten hat überstehen lassen? Was ist deine Fähigkeit, die dir auf deinem bisherigen Weg geholfen hat? Wie könnte sie dir bei der aktuellen Unklarheit helfen?

#6 In die Zukunft schauen

Du könntest dir ausmalen, wie deine berufliche Welt aussehen soll, wenn der Nebel sich lichtet. Wie möchtest du arbeiten? Mit wem möchtest du deine Zeit verbringen? Welchen Wert möchtest du stiften? Was würde dich mit Freude und Sinn erfüllen und dich morgens gerne aufstehen lassen?

#7 Mit Menschen sprechen

Sprich mit Menschen, die beruflich sinnerfüllt auf dich wirken. Frag sie nach ihrem Weg. Lass dich von ihren Höhen und Tiefen inspirieren. 


Bestimmt fällt dir auch noch etwas ganz anderes ein! Lass es mich gerne wissen.

Ich begleite meine wundervollen Klientinnen durch diese Nebelphase in ein sinnerfülltes Berufsleben. Vielleicht auch dich?

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3 große Irrtümer über berufliche Neuorientierung – und was du dagegen tun kannst

3 große Irrtümer über berufliche Neuorientierung – und was du dagegen tun kannst

Eigentlich möchtest du gerne etwas Neues machen, etwas Anderes. Du denkst über einen Jobwechsel nach, einen beruflichen Neubeginn in einer ganz anderen Branche, vielleicht sogar eine Selbständigkeit oder eine ganz neue Ausrichtung als Unternehmerin.

Fakt ist: Der alte Job taugt nicht mehr. Am Sonntagabend graut dir schon vorm ewig gleichen Einerlei im Büro. Unzufrieden hangelst du dich von Woche zu Woche und sehnst den nächsten Urlaub herbei.

Doch du hast Bedenken, dass das mit der beruflichen Neuorientierung nicht klappt.

Du fragst dich, ob du die Sicherheit aufgeben sollst. Ja, der Job füllt dich nicht aus, er macht dich unglücklich – doch immerhin, weißt du, was du hast. Schließlich weißt du nicht, was stattdessen Neues kommen soll – Am Ende ist das noch viel schlimmer?

Die meisten Menschen haben Irrtümer zu beruflicher Neuorientierung im Kopf.

Darum benenne ich hier ganz klar 3 große Irrtümer, damit du sie erkennen kannst. Außerdem habe ich ANTI-Irrtum-Übungen für dich erstellt, mit denen du die Irrtümer überwinden und zu neuen beruflichen Ufern aufbrechen kannst.

 

IRRTUM #1: ICH MUSS JETZT SOFORT WISSEN, WAS ICH WIRKLICH WILL

Du möchtest beruflich neu beginnen und glaubst, du musst dir nur einmal den Kopf zerbrechen, was du wirklich willst und dann ist alles klar. Es ist ein Mythos, dass du JETZT SOFORT wissen musst, was du wirklich willst.

“Wenn ich wüsste, was ich will, dann wäre alles klar. Aber ich weiß nicht, was ich wirklich will! Ich weiß es einfach nicht. Aber ich muss es doch JETZT wissen.”

Das ist eines DER THEMEN, mit denen Menschen zu mir kommen. Weil sie nicht wirklich wissen, was sie wollen, sind sie unzufrieden mit ihrer Arbeit, wissen aber auch nicht, was sie stattdessen wollen.

Das ist anstrengend, kostet Energie und zermürbt. Die Idee, dass sie JETZT SOFORT genau wissen müssten, was sie wollen, macht manche richtig fertig. Bei den meisten Menschen funktioniert es nicht auf Knopfdruck, dass sie wissen, was sie beruflich wollen.

Vielleicht hast du dein Leben bisher auch eher so geführt, dass es den Wünschen anderer entspricht.

Woher sollst du dann auf einmal tiefe Gewissheit über deine eigenen Wünsche haben?

Nun eine richtig gute Nachricht für dich:

Du musst JETZT nicht exakt bis ins letzte Detail wissen, was du wirklich willst. Du musst gar nichts im Hauruck-Verfahren erledigen.

Du musst jetzt nur bereit sein, dich spielerisch mit der Frage zu beschäftigen. So kannst du Schritt für Schritt herausfinden, womit du dein (Berufs-)Leben verbringen willst, welchen Beitrag du leisten möchtest, welchen Unterschied dein Tun für dich und andere machen soll.

ANTI-Irrtum-Übung – Damit du berufliche Klarheit erlangst

Ergänze den folgenden Satzanfang spontan mit den Worten, die dir jetzt und hier in den Sinn kommen. Völlig unzensiert, ohne darüber nachzudenken. Schreib das erste auf, das dir einfällt.

Denke bei dem folgenden Satzanfang an deine berufliche Tätigkeit und auch darüber hinaus. Es muss für niemanden sonst Sinn machen. Alle Antworten sind wichtig und können dich auf neue Ideen bringen.

Deine Aufgabe:

  • Nimm dir Stift und Papier.
  • Finde mindestens 10 „Satzenden“ für diesen Satzanfang:
    „Wenn ich wüsste, dass es auf jeden Fall klappt und erfolgreich ist, dann würde ich…“
  • Schreib deine Sätze auf. Notiere auch Wiederholungen oder Antworten, die ähnlich sind.
  • Erweiterte Aufgabe für Streber und Tieftaucher: Vervollständige eine Woche lang JEDEN TAG diesen Satz.
  • Drücken zählt nicht und “im Kopf machen” auch nicht.
  • Beobachte deine Antworten. Was wird dir klar?

Lass mich wissen, was du Neues oder Bekanntes entdeckst!

 

Irrtum #2: Ich muss eine PERFEKTE Vision für meine berufliche Zukunft haben.

Wer sich umorientiert, ist manchmal blockiert von der Idee, eine ganz genaue Vorstellung von der beruflichen Zukunft haben zu müssen.

Allerdings ist es ein Mythos, dass du JETZT eine perfekte, super feingeschliffene Vision für dein ganzes Leben haben musst, um deine beruflichen Weichen neu zu stellen.

Du brauchst jetzt nur ein bisschen über deinen gewohnten Tellerrand zu schauen und deine Wünsche ernst zu nehmen.

Was ist eine Vision?

Eine Vision ist eine Sehnsucht, die dich motiviert und inspiriert.

Eine Vision ist eine lebendige, emotionale Vorstellung deines Lebens in der Zukunft – so als ob es jetzt schon erfüllt wäre.

Eine Vision muss nicht total weltbewegend sein und nur „große Dinge“ enthalten. Sie beschreibt einfach deinen Wunschzustand in der Gegenwart formuliert. Visionen sind sehr individuell und können daher ganz, ganz unterschiedlich sein.

Deine Vision für deine berufliche Zukunft muss nur für dich selbst Sinn machen.

Niemand anderes beurteilt oder „genehmigt“ deine Vision. Rate mal, wer die Person ist, die dir diese berührende, inspirierende, lebendige Vision genehmigt? (Ja, du.)

Wenn du leise wirst und auf dich selbst hörst, wenn du das ganze „Ich-sollte…“, „Ich müsste…“ abschälst, dann findest du heraus, was du willst und was gut für dich ist. Also hab Geduld und vertrau darauf, dass ein Teil von dir die Antworten kennt.

 

Nun eine richtig gute Nachricht für dich:

Du brauchst JETZT keine perfekte Vision für dein gesamtes Leben um deine beruflichen Weichen neu zu stellen und um sinnvoller zu arbeiten. (Perfekt und lebendig gehen sowieso selten Hand in Hand.)

Du musst jetzt nur bereit sein, dich spielerisch mit dem Thema zu beschäftigen.

 

ANTI-Irrtum-Übung – Damit du deine berufliche Vision findest

Deine Aufgabe:

  • Nimm dir Stift und Papier.
  • Schreib die Vision deines Lebens in 5 Jahren auf.
  • Notiere einfach alles, was dir in den Sinn kommt. Du kannst dich an diesen Fragen orientieren:
  • Wer bin ich dann? Wie bin ich dann?
  • Was tue ich? Wie tue ich es?
  • Was habe ich? Wer ist mit mir zusammen?
  • Drücken zählt nicht und “im Kopf machen” auch nicht.
  • Beobachte deine Antworten. Was wird dir klar?

Lass mich wissen, was du jetzt erkennst! 

IRRTUM #3: ICH SOLLTE KEINE SCHWÄCHEN HABEN

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass du im Berufsleben völlig fehlerfrei und ohne jede Schwäche sein musst. Es ist schlichtweg falsch, dass du perfekt sein müsstest (Für wen denn eigentlich? Nach welchen Maßstäben?), um das Berufsleben zu führen, das du dir so sehr wünschst.

Warum ist das so?

Stärken und Schwächen sind keine statischen Größen.

Was du (oder andere) als Stärke oder Schwäche wahrnimmst, hängt von deinem (Arbeits-) Umfeld und von deinem Selbstbild ab. Ein drastisches Beispiel: Im Finanzamt wird kreatives Denken nicht so sehr geschätzt wie in einer Werbeagentur. Stärken und auch Schwächen sind kontextabhängig.

Die meisten Menschen können aus dem Eff-Eff ihre Schwächen benennen und glauben, sie wären alle gleich bedeutsam.

Nun eine richtig gute Nachricht für dich: Die meisten Schwächen sind schnurzegal.

Natürlich sind „Schwächen“ relevant für dein Berufsleben. Aaaber Schwäche ist nicht gleich Schwäche. Es gibt verschiedene Arten von Schwächen, die sich unterschiedlich auf dein (Berufs-) Leben auswirken. Es gibt die „Stärken-Schwächer“ und die „Kann-ich-nicht-mag-ich-nicht-Schwächen“.

Die einzig relevanten Schwächen: Stärken-Schwächer

Das sind Schwächen, die deine Stärken schwächen und es sind die einzig wirklich relevanten Schwächen! Sie bremsen deine Stärken aus.

Mal angenommen, deine Stärke ist fachspezifisches, zeitgemäßes Marketing-Know-how, für das du wirklich brennst.

Dieses kannst du aber nicht vermitteln, weil du bei Präsentationen oder im Gespräch mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden nervös und unsicher bist und dadurch deine Inhalte einfach nicht überzeugend vermitteln kannst.

Das unsichere Auftreten (=Schwäche) sorgt dafür, dass niemand dein tolles, fachspezifisches Know-how (=Stärke) wahrnimmt.

Die Frage “Was sind meine Stärken?” beantworten wir auch in einem Intensiv-Coaching mit dem Karriere Navigator in Dresden.

Diese Schwächen kannst du vergessen: Kann-ich-nicht-mag-ich-nicht-Schwächen

Das sind – wie der Name schon sagt – die Dinge, die du nicht kannst und nicht magst. Davon gibt es mit sehr, sehr großer Sicherheit eine ganze Menge. Die allermeisten dieser Schwächen spielen in unserem Leben keine Rolle. Außerdem macht es hier auch keinen Sinn, besser werden zu wollen, weil es dir keine Freude bereitet.

Du bist nicht gut, wenn es um das Lernen von Sprachen geht und du brauchst im Moment keine Fremdsprachen, weil Geschäftssprache Deutsch ist? Dann ist diese Schwäche doch völlig egal! Also hör bitte auf, dich mit Menschen zu vergleichen, die fließend drei, vier oder mehr Sprachen sprechen. 

Du brauchst also nicht frei von Schwächen zu sein. Jedoch:

Du solltest darauf achten, dass eine Schwäche nicht deine Stärken bremst.

Mit der folgenden Übung kannst du deine Schwächen systematisch beleuchten und herausfinden, ob du sie weiter beachten musst oder nicht.

 

ANTI-Irrtum-Übung – Damit du deine relevanten Schwächen findest

Deine Aufgabe:

  • Notiere all deine Schwächen.
  • Notiere alles, was dir in den Sinn kommt.
  • Analysiere danach:
  • Welches sind Stärken-Schwächer?
  • Welche sind Kann-ich-nicht-mag-ich-nicht-Schwächen?
  • Nimm dir Stift und Papier.
  • Drücken zählt nicht und “im Kopf machen” auch nicht.
  • Beobachte deine Antworten. Was wird dir klar?

Lass mich wissen, was du Neues oder Bekanntes entdeckst!

Wenn du dir Begleitung bei deiner beruflichen Neuorientierung wünschst oder einfach sinnerfüllter arbeiten möchtest, kannst du hier mehr über mich erfahren und wie ich arbeite.

 

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Beruflicher Neubeginn: Was, wenn deine Gedanken von heute noch nicht ermessen können, wer du übermorgen bist?

Beruflicher Neubeginn: Was, wenn deine Gedanken von heute noch nicht ermessen können, wer du übermorgen bist?

 „Veränderung ist voll schwer.“

„Was anders machen, ist anstrengend.“

„So leicht geht das ja gar nicht.“

„Ich kann ja nicht einfach mein Business ändern.“

“Welcher Job ist denn nun richtig für mich?”

„Ich kann doch nicht einfach was anderes arbeiten.”

 

Beruflich einfach was anderes machen?

Kennst du diese Sätze aus deinem eigenen Kopf, von deiner Familie oder aus deinem Umfeld?

Ich kenne sie sehr gut! Von Generation zu Generation wurden solche klebrigen Überzeugungen weitergereicht. Wie wertvolle Erbstücke. Vermutlich geben wir sie auch deshalb nicht so gerne her.

Wie dieser Ring, den schon Uroma Käthe immer trug – Weißt du noch? – und an dem wir noch heute hängen, obwohl er aus billigem Material ist, uns nicht passt und wir zu Uroma Käthe ein gespaltenes Verhältnis haben.

Diese Sätze haften an uns wie Kletten. Du schüttelst dich, denkst, bah, schüttelst dich wilder, denkst, „ist das lästig!“. Doch sie kleben zuverlässig an dir.

Dabei könnte es leicht sein.

Du bräuchtest nur das Gegenteil von dem zu tun, was du gerade tust.

Statt wild zu fuchteln, zu wackeln und zu schimpfen, zu drängen und mit dir zu hadern, könntest du ruhig werden, du könntest genau hinschauen, wo diese Klette sich eingehakt hat. Du könntest dir überlegen, ob du einen Schutzhandschuh anziehen möchtest oder einen Piekser riskierst. 

Dann könntest du mit einem beherzten Griff die Klette entfernen. Du könntest sie zu den anderen Erbstücken legen, sie entsorgen, was damit basteln oder oder oder. Du müsstest sie auf jeden Fall nicht ständig mit dir herumschleppen.

Die Wahrheit ist: die Klette zu entfernen ist leicht.

Auch Wandel ist leicht.

Ein beruflicher Neubeginn kann leichter sein, als du gerade denkst.

Deine Gedanken, das Karussell aus fliegenden Gedanken und Mentalkonstrukten, das macht den Wandel schwer. Das ist menschlich. 

Dass ein beruflicher Neubeginn für dich schwierig ist, dass es für dich keine passende Alternative gibt, ist ja erst einmal ein Gedanke. Weißt du mit 100%-iger Sicherheit, dass er wahr ist?  

Ich bin zutiefst dankbar für die Menschen, die ich in dieser Wandlungsphase auf der Suche nach ihrer beruflichen Sinnerfüllung begleiten kann.

Dabei entdecken sie nach und nach irrtümliche Annahmen über sich selbst und ihren beruflichen Weg. Dadurch kommen sie mit sich ins Reine und können herausfinden, wer sie sind, was sie können und wie sie damit einen beruflichen Beitrag leisten können. 

Wir Menschen können so schwer aushalten, etwas (noch) nicht zu wissen.

Wir können so schwer aushalten, den Ausgang nicht zu kennen.

Wir wollen gerne schon vorab alles benennen.

Wir wollen gerne vorab schon alles beurteilen.

Auch um zu sehen, ob der Aufwand sich lohnen würde.

Was, wenn es viel leichter ist, wenn dich jemand dabei begleitet? Wenn jemand an deiner Seite ist (vielleicht ich? Hier erfährst du mehr über mich und kannst schauen, ob das mit dir harmoniert.)?

Was, wenn deine Worte von heute noch gar nicht ausreichen, um deinen Wandel zu beschreiben?

Was, wenn deine Gedanken von heute noch nicht ermessen können, wer du übermorgen sein wirst? Wo und wie du arbeiten wirst?

Was, wenn es viel leichter ist, wenn du dich auf den Wandel, auf den Fluss des Lebens einlässt? (Ja, das klingt ein bisschen hochtrabend, allerdings beschreibt es das für mich am besten.)

Ein berufliches Coaching hilft dir genau dabei: etwas für möglich zu halten, das du dir wünschst und heute die Weichen für diese neue Zukunft zu stellen.

Ich bin gespannt auf deine Gedanken dazu. Schreib mir gerne eine E-Mail!

Bild von Vogel

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