Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Die gruseligsten Irrtümer und Hinweise für wirklich gute Entscheidungen

Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Die gruseligsten Irrtümer und Hinweise für wirklich gute Entscheidungen

Verhungert. Obwohl genug Futter da ist.

Der sprichwörtliche Esel verhungert zwischen zwei gleich großen und gleich weit entfernten Heuhaufen. Weil er sich nicht entscheiden kann.

So geht es auch vielen Angestellten und Selbständigen. Sie verhungern innerlich, obwohl es berufliche Alternativen gäbe. Doch sie können sich einfach nicht entscheiden. Wie soll man in dieser komplexen, unübersichtlichen Welt die richtige Entscheidung treffen?

Ganz oft höre ich von meinen Kundinnen, dass sie sich schwertun mit Entscheidungen. Sie sind beruflich unzufrieden, haben ihren Angestelltenjob satt oder sind als Selbständige im Überforderungskreisel.

Sie wollen sich richtig entscheiden. Am besten wollen sie die perfekte Option finden.

Gleichzeitig haben sie mehr oder weniger bewusst Angst, sich für etwas Falsches zu entscheiden, Angst, die perfekte Möglichkeit zu verpassen, Angst, eine Entscheidung nicht rückgängig machen zu können.

Was Viele denken, was eine gute Entscheidung ist:

  1. Alle Informationen zur Beurteilung sammeln.
  2. Die Optionen abwägen.
  3. Die perfekte Option wählen. 

Allerdings erlebe ich oft, dass Menschen schon bei Punkt 1 (Informationssammlung) steckenbleiben. Denn selbstverständlich haben wir potenziell unendlich viele Informationen zur Verfügung und mit jedem Tag kommen neue hinzu.

Das Abwägen von Optionen ist eine gute Sache. Hier sollte dir allerdings klar sein, dass es keine Option ohne Nachteile gibt. Die Frage ist, ob du bereit bist, die Kröte zu schlucken. Die perfekte Option gibt es also nicht, nur eine für dich passende zum jetzigen Zeitpunkt.

Wie kannst du also eine gute, stimmige Entscheidung treffen?

Vermeide diese 5 Irrtümer bei deinen Entscheidungen

Hier erläutere ich dir die gruseligsten Irrtümer über Entscheidungen.

Irrtum 1: Informationen sammeln bis zum Umfallen.

Du kennst dich dann wahnsinnig gut aus, hast aber trotzdem keine Entscheidung getroffen. Im Gegenteil, du findest immer mehr Möglichkeiten, immer mehr Vor- und Nachteile für jede Option. Deine Zweifel wachsen, du versinkst in Eventualitäten und Zukunftsszenarien. Du hast den Eindruck, dass es für dich einfach keine richtige Option gibt und du unmöglich eine gute Entscheidung treffen kannst.

Irrtum 2: Hinz & Kunz um ihre Meinung bitten.

Frag nicht die falschen Leute. Die meisten Menschen fragen andere um ihre Meinung. Das ist aber nur sinnvoll, wenn die Menschen etwas Qualitatives dazu beitragen können. Meist gibt dir dein Umfeld nur eine Bauchgefühl-Einschätzung, was sie selbst für realistisch halten. Das kann aber völlig an dir und deinem Potenzial vorbeigehen.

Irrtum 3: Keinen Fehler machen wollen.

Lass dich nicht von deinen Angstgefühlen, der Angst zu Scheitern, der Angst vor einer Fehlentscheidung leiten. Nimm sie wahr, gib diesen Gefühlen Raum, z.B. indem du sie aufschreibst und sie somit erst einmal „aus dem Kopf sind“.

Aaaber: Diese Gefühle sind keine in Stein gemeißelten Wahrheiten. Sie sind das Ergebnis deiner bisherigen Erfahrungen und deines Selbstbildes. Schon von klein auf werden wir zur Fehlerminimierung hin erzogen. In der Schule werden bei Fehlern Punkte abgezogen und es gibt schlechtere Noten. Die meisten von uns wurden nicht für das gewürdigt, was richtig war, sondern wurden gerügt für die Fehler (bzw. Abweichungen von der Norm).

Auch in den meisten Unternehmen gibt es keine kluge Fehlerkultur, in der man offen mit Fehlern umgeht und Erkenntnisse aus ihnen zieht. Also gewöhn dich an den Gedanken, dass du Fehler machen wirst oder dass du im Nachhinein etwas als Fehler deklarieren wirst – was unfair dir selbst gegenüber ist.

Im Nachhinein mit mehr Wissen ist es leicht (und unfair!), eine Entscheidung zu verurteilen. Je klarer du dir insgesamt bist, desto eher kannst du flexibel und konstruktiv mit Fehlern umgehen und die Erkenntnisse in deinen Weg integrieren.

Irrtum 4: Eine perfekte Entscheidung anstreben.

Du kannst jetzt nicht zu 100% wissen, wie dein Leben nach dem Branchenwechsel aussieht oder wie bisherige Kunden auf eine Schärfung deines Angebots reagieren. Eine gewisse Unsicherheit gehört zum Leben dazu und gilt für alle Menschen gleichermaßen.

Irrtum 5: Aufschieben, aussitzen, nicht entscheiden.

Nicht entscheiden kostet Energie, denn der Ballast, den du vor dir herschiebst, der Berg wird immer größer und sitzt dir im Nacken. Das führt zu Stress und kann mental erschöpfen. Letztlich überlässt du es den Umständen, wie sich dein Leben, dein Job, dein beruflicher Weg weiterentwickelt. Ob die von außen getroffene Entscheidung in deinem Sinne ist, ist sehr fraglich. In jedem Fall kannst du nur mit aktiver Entscheidung ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben führen.

 

Beherzige diese Hinweise für gute Entscheidungen:

Hinweis 1: Konkretisiere das Thema.

Finde zuerst heraus, worum es überhaupt genau geht. Geht es darum einen neuen Job mit mehr Verantwortung in einem anderen Unternehmen derselben Branche zu finden oder geht es darum, herauszufinden, welche Arbeit überhaupt zu dir passt? Steht hinter deinem vermeintlichen Problem vielleicht noch ein anderes? Dann arbeite mit dieser Fragestellung fokussiert weiter.

Hinweis 2: Begrenze die Zeit.

Setze dir einen Termin bis wann du Informationen sammelst und abwägst. Bestimme den zeitlichen Aufwand für die Recherche von Informationen und Möglichkeiten. Leg einen Termin fest, an dem du dich (spätestens) entscheidest.

Hinweis 3: Optionen abwägen.

Benenne die Optionen für dein konkretes Thema (siehe Hinweis 1!!). Du wirst logischerweise andere Optionen finden für die Frage „Bei welchem Unternehmen will ich als Marketing-Manager arbeiten?“ als für die Frage „Welche Arbeit passt überhaupt zu mir?“. Liste Vor- und Nachteile der Optionen auf. Wenn du dich beruflich neu orientieren möchtest, musst du gewohnte Wege verlassen, vielleicht eine Weile weniger verdienen oder in einem neuen Berufsfeld in niedrigerer Position einsteigen. Sind dir Vor- und Nachteile klar? Kannst du mit den Nachteilen leben?

Hinweis 4: Sprich mit den richtigen Leuten.

Frag nur Menschen nach Rat, die sich mit dem Thema auskennen oder die so ein Problem schon einmal gelöst haben. (Nochmal ganz konkret: In den meisten Fällen sind das nicht deine Freunde oder Familienmitglieder und Kollegen!)

Hinweis 5: Nicht alles auf einmal.

Geh kleine Schritte. Entscheide nur das, was jetzt dran ist und sinnvoll entscheidbar ist. Beobachte die Ergebnisse. Justiere nach. Entscheide dich gegebenenfalls um. (Konkret: Du musst dir jetzt keine Gedanken über die Schule der Kinder bei einem eventuellen Umzug machen. Stattdessen könntest du jetzt entscheiden: dir am soundsovielten 2 Stunden Zeit zu nehmen um – siehe Hinweis 1 – herauszufinden, was eigentlich deine aktuelles Problem ist. Oder du könntest überlegen, welche Rahmenbedingungen deine Arbeit haben soll. Oder oder…. Kläre die Fragen, die jetzt dran sind. Unter Umständen ist ein Umzug sowieso hinfällig. Eins nach dem anderen.)

Hinweis 6: Kenne dich selbst.

Kenne dich selbst und wisse wohin du willst. Je besser du dich selbst und deine Werte kennst und auch Ernst nimmst, je klarer du weißt, wofür du stehst und was du mit deinem Leben anstellen willst, desto leichter fallen dir (auch große) Entscheidungen. Kenne dein berufliches Ziel. Du möchtest selbstbestimmt und frei leben, Dankbarkeit kultivieren und die Welt ein bisschen besser machen mit deiner Arbeit (vielleicht indem du dich für Umweltschutz einsetzt oder Marketing für Nachhaltigkeit machst)? Das schließt einige Optionen bei der Jobwahl aus, andere drängen sich fast auf.

Hinweis 7: Neugierig und mit Vorfreude.

Wir können die Konsequenzen unserer Entscheidungen und unseres Handelns nicht 100%ig vorhersagen. Das ist ein Fakt und er betrifft uns alle. Also umarme die Unsicherheit und sag neugierig Hallo zu allem, was noch kommt. Hey, da können auch Dinge dabei sein, die viel besser sind als du erwartet hast.

 

Ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Berufsleben hat rein gar nichts mit einer perfekten Entscheidung zu tun.

Ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Berufsleben ist ein Prozess.

Du führst es, wenn du dich selbst kennst, mit dir und deiner Arbeit im Reinen bist – Schritt für Schritt, jeden Tag ein kleines bisschen mehr.

Perfekt oder lebendig? Entscheiden oder aufschieben? Wie hältst du es?

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Meine Bucket-List: Was ich in meinem Leben noch tun möchte.

Meine Bucket-List: Was ich in meinem Leben noch tun möchte.

2012 war ich noch wie ein Zombie im Nebelmeer. Ich habe einen Job gemacht, den ich irgendwie für richtig hielt und auch sonst tat ich, was „man so macht“.

Lange war ich mir nicht klar darüber, was mir selbst wichtig ist und was mein Leben lebenswert macht. Bis 2012. Erst durch eine berufliche Sinnkrise und meine eigene berufliche Neuorientierung habe ich mir Gedanken gemacht, was ich wirklich will und was mein Leben lebenswert macht. So habe ich meine erste Bucket-List erstellt.

 

Was ist eine Bucket-List?

Eine Bucket-List oder auch „Löffel-Liste“ enthält all die Dinge, die du gerne noch tun möchtest. In dieser Liste kannst du alles sammeln, was du noch erleben, machen oder lernen willst, bevor du „den Löffel abgibst“.

In solch eine Bucket-List kommt all das hinein, was dir wichtig ist. Aus jedem Lebensbereich (Arbeit & Beruf, Ich selbst, Familie, Beziehungen usw.) Es muss für niemand anderen sinnvoll oder erstrebenswert sein.

Was ist der Vorteil einer Bucket-List?

Durch eine Bucket-List machst du dir selbst bewusst, was bedeutsam für dich ist. Du schreibst es auf – schwarz auf weiß. Dadurch bringst du es aus dem Diffusen raus und in die Sichtbarkeit für dich selbst. So kannst du dich besser daran erinnern und die Dinge in die Tat umsetzen.

In den allermeisten Fällen werden auch auf deiner Bucket-List Erlebnisse stehen, die du selbst beeinflussen, „herstellen“ und in dein Leben „einladen“ kannst. Stück für Stück kannst du die einzelnen Punkte umsetzen.

Eine Bucket-List ist also ein Hilfsmittel, um sich glücklicher, zufriedener und lebendiger zu fühlen – denn da stehen ja ausschließlich deine ganz persönlichen Wünsche und Sehnsüchte drauf.

Deine Liste kann dir so nebenbei auch Hinweise auf deinen persönlichen Lebenssinn und deine sinnvolle Arbeit geben.

Meine Bucket-List 2021

Heute steht auf meiner Bucket-List unter anderem:

 

  • Mit meiner Familie auf dem Land leben
  • Einen bienenfreundlichen Bauerngarten pflegen
  • Bücher schreiben (zum Beispiel über berufliche Sinnerfüllung und teilzeiterleuchtete Großstädter)
  • nur noch Barfußschuhe tragen
  • Regelmäßig für soziale und Umwelt-Projekte spenden
  • Regelmäßig fasten (mindestens 2 mal im Jahr)
  • Einen struppigen Hund haben, der Muffi heißt (oder Sören) und der nicht haart
  • Mindestens ein innovatives nachhaltiges Produkt entwickeln und vermarkten (die Idee für ein „Nischenprodukt“/ veganes Accessoire ist da!)
  • Ins Land der Feuer reisen (Aserbaidschan)
  • Aus Jux und Dollerei eine Improtheatergruppe gründen
  • Probewohnen im Tiny House
  • Mich an gemeinwohlorientierten Unternehmen beteiligen
  • Speedreading lernen
  • Ein Pflegepony haben

Ideen für deine Bucket-List!

Was setzt du auf deine Löffel-Liste?

Nimm dir Stift und Papier und schreib auf was das Zeug hält. Du brauchst die Liste auch niemandem zu zeigen. Wichtig ist, dass du selbst sie hast und dann mehr und mehr davon leben kannst.

An diesen Fragen kannst du dich orientieren:

  • Wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest, was würdest du tun?
  • Was würdest du tun, wenn es auf jeden Fall klappen würde?
  • Was ist deine tiefste Sehnsucht, dein größter Wunsch?
  • Was möchtest du erlebt, getan, gelernt haben, wenn du irgendwann das Zeitliche gesegnet hast?

Du kannst auch gezielt an diese Lebensbereiche denken und deine Wünsche aufschreiben:

  • Beruf & Berufung
  • Familie
  • Beziehungen & Gemeinschaft
  • Liebesbeziehung
  • Gesundheit & Körper
  • Geld & Finanzen
  • Abenteuer & Erlebnisse
  • Selbstverwirklichung & Entwicklung
  • Lebensraum & Wohnort
  • Spiritualität

 

Nun bin ich neugierig:

Wie war es, diese Liste deiner Sehnsüchte zu erstellen?

Was wird dir durch deine Löffel-Liste klar?

Was von deiner Liste kannst du direkt angehen?

Was wird dir durch diese Liste für dein sinnerfülltes Arbeiten und deinen Lebenssinn klar?

 

Viel Freude bei den nächsten Schritten!

 

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Nichts ist real

Nichts ist real

Nichts ist real.

Nichts.

Alles, was wir sehen, hat unsere Wahrnehmung schon gefiltert.

Alles, was wir hören, hat unsere Erfahrung schon gefiltert.

Wir sehen besonders die Menschen, die Verhaltensweisen und Situationen, die uns in der Vergangenheit schon verärgert haben.

Wir sehen nicht neutral, was abläuft.

Kommt dir das bekannt vor?

Und wie sehr beharren wir doch auf unserer Weltsicht. Wie sehr beharren wir doch darauf, Recht zu haben, dass diese Situation fürchterlich und dieser andere Mensch ein Widerling ist.

Es ist nicht so.

Wir SEHEN es nur so.

Das klingt vielleicht erst einmal seltsam oder schockierend. Es fühlt sich doch so real an. Und wir sind uns doch zu 100% sicher, dass der Schulze ein Idiot ist, der Job wahlweise öde oder die Arbeit zu viel.

Das sind unsere individuellen Wirklichkeiten.

Es ist nicht DIE Wirklichkeit.

Die Frage ist: Was bringt es uns, wenn wir mal mit dem Gedanken spielen, dass unsere Wirklichkeit nicht in Stein gemeißelt ist?

Was, wenn wir es auch anders sehen könnten?

Dann könnten wir erkennen, dass wir uns entschieden haben, dass unser Leben so ist.

Zum Beispiel auch unser Berufsleben.

Denn dafür haben wir uns auch irgendwann einmal (unbewusst) entschieden.

Dann könnten wir erkennen, dass der Job nicht zu uns passt, dass wir beruflich noch nicht unsere Vision leben, dass wir gar keine lebendige Vision von einem sinnerfüllten Leben haben.

Du hast diesen Weg gewählt.

Jetzt kannst du es ändern.

Gerne mit mir zusammen. Schreib mir einfach eine Nachricht.

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Mit Science Fiction zum Business-Erfolg

Mit Science Fiction zum Business-Erfolg

Du willst die Welt mit deiner Arbeit besser machen, deinen Beitrag zu wichtigen Veränderungen leisten. Als Dienstleisterin oder Beraterin arbeitest gerne mit deinen Kunden und hilfst ihnen, dabei ihr Leben besser, schöner oder einfacher zu machen.

Doch jetzt steckst du fest. Es geht nicht zurück und schon gar nicht voran. Du mühst dich ab für Geld, für Kunden und damit du „am Markt“ bleibst.

Das Problem: Du steckst fest.

Die Vielzahl der Möglichkeiten lähmt dich und manchmal vergisst du, warum genau du eigentlich gerade so geschäftig bist. Dann kannst du gar nicht mehr sagen, warum du dich jetzt mit genau diesem Content abmühst, oder diese Social Media Plattform bespielen willst (aber mit was nur). Deshalb tust du irgendetwas produktiv Wirkendes.

Aber ob das auf dein Ziel einzahlt??

Du bist so im Hamsterrad des Arbeitens und Funktionierens gefangen, dass du dein großes Ziel vor Augen verloren hast. Du bist in einer Art Zeitschleife gefangen.

Bestimmt kennst du diese Filme, in denen Menschen durch die Zeit reisen. Mit Zeitmaschinen oder durch Zauberei und sonstige Fähigkeiten sind sie in der Vergangenheit oder Zukunft unterwegs.

Was hat Bill Murrays Zeitschleife mit deinem Business-Erfolg zu tun?

Es gibt Filme mit Zeitschleifen, in denen Personen dieselbe Zeitspanne immer wieder durchlaufen. Ein Beispiel für eine solche Zeitschleife ist der Film “Und täglich grüßt das Murmeltier” mit Bill Murray. Er wacht immer wieder am Morgen desselben Tages auf. 

“Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.” [angeblich Einstein]

Dein Abrackern ist deine persönliche Zeitschleife – wie im Film “Und täglich grüßt das Murmeltier”.

Dein bisheriges Handeln erzeugt immer wieder dieselben alten bekannten Ergebnisse. Das ist deine Zeitschleife. Täglich grüßt das Murmeltier.

Du rackerst dich ab. Du gibst dir Mühe – keine Frage. Aber du tust es immer wieder auf dieselbe erfolglose Weise, was dich noch dazu unzufrieden macht und du denkst, es läge nur an dir.

Du musst dir einige essentielle Fragen stellen.

Die Erklärung: Dir fehlt innere Klarheit.

Dir fehlt vermutlich innere Klarheit, Antworten auf die Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Warum bin ich hier angetreten?
  • Warum tue ich, was ich tue?
  • Welchen Unterschied möchte ich machen?

Du musst nun also einige essentielle Antworten finden. Wenn du diese Fragen beantworten kannst, kannst du logisch ableiten, wie du deine Lebensaufgabe und dein Geschäft am besten umsetzen kannst.

Arbeitest du dann noch? Ja, klar. Allerdings rackerst du dich nicht mehr so mühselig ab.

Du wünschst dir einen anderen Ausgang in der sich immer wiederholenden Zeitschleife? Du wünschst dir andere Ergebnisse, ein florierendes Business, eine Selbständigkeit, die dir und deinen Kunden Freude macht? Dann musst du anders handeln.

Es ist völlig ok, wenn du vor lauter Nebel im Kopf die Antworten auf diese scheinbar (!) einfachen Fragen nicht weißt. Darum schlage ich dir vor, jemand anderen zu fragen: Dich selbst in der Zukunft.

Die Lösung: Lass dir von deinem Zukunfts-Ich deinen Business-Erfolg erklären.

“Hä? Ist sie jetzt verrückt geworden? Wie soll das denn gehen?”, fragst du dich vielleicht.

Für Science-Fiction-Fans:

Ganz einfach: Falls du Science Fiction magst, so wie ich, dann besteigst du eine Zeitmaschine, deren metallische Oberfläche auf Hochglanz poliert ist. Du drückst auf wichtig aussehende Knöpfe und schließlich schnurrt das Vehikel wie ein Kätzchen.

Für Fantasy-Fans:

Falls du eher ein Fantasy-Fan bist, schwingst du deinen Zauberstab, wirfst funkelnden Elfenstaub in die Luft und murmelst dazu einen sehr geheimen Zauberspruch, der seit Jahrtausenden nur Eingeweihten bekannt ist.

Du hebst ab, eine Menge Staub und was sonst so herumliegt, wird aufgewirbelt. Und schwupp: Sodann befindest du dich zehn Jahre in der Zukunft. Hier in der Zukunft triffst du dein älteres, erfahreneres Ich. Dieses Zukunfts-Ich ist schon dort, wovon du heute noch träumst. Es hat all das schon erreicht, was du dir wünschst und ist auf deinem Weg ein ganzes Stück weiter. Sie ist bereits eine erfolgreiche Unternehmerin mit zehn Jahren mehr an Erfahrung.

Frag nun deinem Zukunfts-Ich Löcher zu ihrem Business-Erfolg in den Bauch und spitze die Ohren.

Fragen-Liste zum Business-Erfolg an dein Zukunfts-Ich:

  1. Was ist deine Aufgabe?
  2. Wofür bist du da?
  3. Was ist jetzt deine wichtigste Aufgabe?
  4. Was hat oberste Priorität für dich?
  5. Warum tust du, was du tust?
  6. Welchen Unterschied machst du mit deiner Arbeit?
  7. Welche Werte und Prinzipien sind für dich wichtig?
  8. Um welche Arbeiten kümmerst du dich selbst?
  9. Was lagerst du aus (an Mitarbeitende, Freelancer…)?
  10. Wie triffst du gute Entscheidungen?
  11. Wie denkst du über dich und deinen Erfolg?
  12. Wie begegnest du als erfolgreiche Unternehmerin dir selbst?
  13. Wie begegnest du deinen Kunden?
  14. Wie begegnest du deinen Geschäftspartnern?
  15. Mit allem, was du heute weißt und bist: Welchen Rat hast du für mich?

Hör deinem Zukunfts-Ich aufmerksam zu und notiere die wichtigsten Erkenntisse.

Willst du raus aus der Zeitschleife, die dich total mürbe macht, dann musst du anders handeln. Mach es dir zur Gewohnheit, dein Zukunfts-Ich zu fragen und aus ihrer Perspektive entscheiden. Triff Entscheidungen so als seist du dieser Mensch, diese erfolgreiche Unternehmerin, bereits.

Handle wie dein Zukunfts-Ich, das schon erreicht hat, was du dir wünschst.

Wenn du immer wieder “Ewig-grüßt-das-Murmeltier-Entscheidungen” triffst, dann kannst du nicht in dein zukünftiges Ich, in die erfolgreiche Selbständige hineinwachsen. Ich bin mir sicher, dass für viele Selbständige noch viel mehr möglich ist: entspannteres Arbeiten, mehr Klarheit über sich selbst und das eigene Tun.

Befragst du dein Zukunfts-Ich schon? Was erzählt es dir?

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Daran merkst du, dass du reif für den Jobwechsel bist

Daran merkst du, dass du reif für den Jobwechsel bist

Heute erzähle ich dir, woran du merkst, dass es Zeit für einen Jobwechsel ist. Außerdem gebe ich dir Hinweise, wie du den Wechsel dann auch trotz aller Bedenken schaffst. Das Gefühl, dass du und dein Job nicht zusammenpassen, solltest du nicht länger ignorieren.

Wachst du manchmal mit diesem faden Gefühl auf, dass du etwas Sinnloses tust?

Dein Job erfüllt dich nicht, deine Arbeit ist sinnlos und du sehnst dich montags schon nach Freitag. Du zählst die Tage bis zum nächsten Urlaub oder – noch schlimmer – bis zur Rente?

Vielleicht solltest du den Job wechseln – aber ach, es gibt so viele Gründe die dagegensprechen und das ist ja auch gar nicht so einfach…

Egal wie sehr du versuchst, dieses seltsame Gefühl, dass du hier falsch bist, über den Tag abzuschütteln, ein Teil bleibt doch an dir haften. Du hörst es immer noch in dir murmeln, dass etwas nicht stimmt.

Nimm das Gefühl ernst, dass dein Job nicht passt.

Du kannst dieses Murmeln, dass hier etwas nicht passt, beiseiteschieben, es leiser drehen. Aber es ist nie ganz weg.

Die Gründe, warum Viele dieses Gefühl ignorieren: Sie haben Angst vor einer Veränderung, Angst vor einem Jobwechsel, Angst eine falsche Entscheidung zu treffen oder das „eine Richtige“ nicht zu finden, das sie erfüllt.

Sie sind überfordert, weil sie denken, sofort (!) etwas Großes (!!) verändern zu müssen (!!!).

Das erschlägt einen ja förmlich! Das überfordert und bremst aus.

Die Angst vor Veränderung ist normal.

Die Angst vor Veränderungen ist normal. Warum? Weil die Unsicherheit und der „Schmerz“ der Veränderung vor der Freude über das Erreichte kommt.

Du kannst es dir so vorstellen: Wenn du von jetzt und hier in die Zukunft schaust, siehst du zuerst diese Unsicherheit, die den Blick auf den Erfolg verstellt. Den Erfolg kannst du noch nicht erkennen und drückst dich dann davor, überhaupt loszugehen.

Das ist also normal.

Und nun?

Das eine ist das Denken, das andere das Tun.

Bei den meisten Menschen sind diese beiden nicht befreundet.

Das eine ist, über eine sinnvolle Karriere, ein erfüllendes Berufsleben nachzudenken – Das andere, tatsächlich etwas zu verändern, tatsächlich den Job zu wechseln.

Wann ist denn die Zeit reif für einen Jobwechsel?

Ich gebe dir hier Faktoren, an denen du dich orientieren kannst. Ich hoffe, dass du damit dein vages Gefühl einordnen und eine passende Entscheidung treffen kannst.

Ist einer, mehrere oder alle diese Faktoren über 6 Monate gegeben, solltest du den Job wechseln.

Die Jobwechsel-Checkliste

  • Dein Job macht dir keine Freude. Du bist nicht engagiert bei der Sache.
  • Du langweilst dich und deine Entwicklung stagniert.
  • Du bekommst keine Rückmeldung und Wertschätzung zu deiner Arbeit. Du fühlst dich nicht eingebunden.
  • Es geht dir gesundheitlich nicht gut (Kopf-/ Rücken-/ Magenschmerzen, ständige Infekte). Du bist oft erschöpft und kraftlos.

Es kann auch sein, dass du schneller merkst, dass du und der Job nicht zusammenpassen. Dann musst du natürlich nicht 6 Monate warten.

Wichtig: Wenn du mal einen Durchhänger hast, dich mal von Kollegen oder Vorgesetzten unfair behandelt fühlst, dann ist das ärgerlich, aber noch kein Grund alles hinzuschmeißen.

Prüfe vor einem Jobwechsel, wie du das jeweilige Thema verbessern kannst. Hole dir aktiv Feedback zu deiner Arbeit ein.

Du hast bereits auf mehrere Weisen versucht, diese Faktoren zu verändern und es hat sich nichts getan? Dann heißt es für dich:

Triff die Entscheidung, zu gehen und plane deinen Jobwechsel.

Vertrau dabei auf deine eigene Einschätzung der Situation. Tausend andere Menschen machen diesen Job vielleicht mit voller Begeisterung. Das hilft aber nichts, wenn du dich dabei zu Tode langweilst, abrackerst oder innerlich verhungerst.

Eine gute Lösung liegt hier im Schritt-für-Schritt-Tun. Auch einen Jobwechsel kannst du zielgerichtet in kleinen Schritten planen. Du musst nicht kopflos und über Nacht deinen Job quittieren und sofort alle Brücken hinter dir abbrechen.

Werde in punkto Jobwechsel konkret.

Mal angenommen, du wünschst dir einen sinnvolleren Job.

Wie konkret weißt du schon, was du suchst? Hast du dir schon überlegt, was da in Frage kommt? Soll dein Jobwechsel nur ein Unternehmenswechsel sein oder möchtest du auch inhaltlich etwas Anderes tun?

Um einen sinnvollen Job zu finden, musst du erst klären, was “sinnvoll” für dich bedeutet. Darum findest du hier Hinweise, die dir bei deiner Sinnsuche helfen.

Eine wirkliche berufliche Neuorientierung braucht in den meisten Fällen Zeit. Das solltest du wissen. Was bringst du schon mit für den neuen Job? Was musst du noch lernen?

Was ist wichtig, um klug deinen nächsten beruflichen Schritt zu planen? In diesem Beitrag zeige ich dir eine einfache Vorgehensweise für berufliche Veränderung – auch wenn du jetzt noch gar nicht genau weißt, wo du beruflich hinwillst.

Bleib nicht allein.

Eine wichtige Info zum Schluss: Wende deine Gedanken zum Jobwechsel nicht immer nur allein in deinem Kopf von links nach rechts, von unten nach oben.

Such dir positiv gestimmte Menschen in deinem Umfeld mit denen du dich vertrauensvoll austauschen kannst. Wende dich an Menschen, die das schon erreicht haben, was du auch willst (die bspw. als Quereinsteiger in einer bestimmten Branche arbeiten oder in einem Unternehmen arbeiten, das du gut findest).

Frag sie, wie sie das geschafft haben. Spring über deinen Schatten und tu es einfach.

Viel Freude!

 

Nichts ist real

Nichts ist real

Nichts ist real. Nichts. Alles, was wir sehen, hat unsere Wahrnehmung schon gefiltert. Alles, was wir hören, hat unsere Erfahrung schon gefiltert. Wir sehen besonders die Menschen, die Verhaltensweisen und Situationen, die uns in der Vergangenheit schon verärgert...

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So findest du einen sinnvollen Job

So findest du einen sinnvollen Job

Hand aufs Herz: Auf einer Skala von 0 bis 10 wie sinnvoll findest du deine Arbeit?

Immer mehr Menschen wünschen sich eine sinnvolle Arbeit. Sie stellen sich vor, dass sie in der Arbeit total aufgehen und mit Freude dabei sind, wenn sie etwas Sinnvolles tun.

Warum stellen sich eigentlich so viele Menschen die Frage nach einem sinnvollen Job? Sollte es nicht ausreichen, einfach zu tun, was „man“ so tut um ein gutes und erfülltes Leben zu führen?

Warum stellen wir uns die Frage nach dem Sinn?

Denken wir mal an unsere Ururgroßeltern. Familientraditionen, die Zugehörigkeit zu einer Schicht und die Religion haben ihr Leben und ihre Berufe bestimmt. Es war klar, was sie zu tun hatten.

Unsere Ururgroßeltern stellten sich kaum die Frage, ob ihre Tätigkeit als Schuster, Korbmacher oder Richter sinnvoll ist. Sie taten einfach, was man eben tat und was für einen vorgesehen war. (Ich verkürze die historischen und soziologischen Details für bessere Lesbarkeit.)

Man könnte sagen, für unsere Ururgroßeltern war klar, wie der Film ihres Lebens verläuft.

Früher war klar, wie ein gutes Leben verläuft 

Wir leben heute in einer Zeit, in der durch unsere Geburt nicht mehr ein bestimmter Lebens- und Berufsweg vorgegeben ist.

Wir haben heutzutage die Wahl. Ständig.

Solange das Berufsleben stimmig ist und alles passt, stellen wir uns nicht die Frage, ob es sinnvoll ist. Die Sinnfrage kommt meist erst dann auf, wenn wir keinen Sinn mehr sehen, in dem was wir tun. Wenn er uns fehlt oder irgendwie „abhandengekommen“ ist.

Wir suchen Sinn, wenn er fehlt

Das kann durch innere oder äußere Krisen ausgelöst werden. Beispiele wären hier Burnout, Kündigung, aber auch Krisen in anderen Lebensbereichen wie eine Trennung, Krankheit, ein Todesfall. Nach einer solchen tiefgehenden Krise fragen wir uns: Wofür tue ich das? Welchen Sinn ergibt das?

Eine sinnvolle Karriere ist nicht losgelöst von deinem Leben als Ganzes. Dein Job ist ja Teil deines Lebens. Und wer einen Sinn im Leben sieht oder sucht, der wünscht sich auch eher einen dazu passenden Job. Der sinnvolle Job und das sinnvolle Leben hängen zusammen.

Was ist dein Auslöser für deine Frage nach sinnvoller Arbeit?

Was ist deine Krise? Das kann auch eine „kleine“ Krise sein.

Für immer mehr Menschen ist es wichtig, dass sie etwas Sinnvolles tun. Sie wollen ihre Zeit und Arbeitskraft in etwas stecken, für das sie gerne morgens aufstehen.

Was Menschen allerdings unter „Sinn“ verstehen, was sie als sinnvoll empfinden und was nicht, ist sehr unterschiedlich.

Was ist Sinn?

Laut Wörterbuch ist Sinn unter anderem die „innere Beziehung zu etwas“, die „Bedeutung“. Richtig interessant wird es, wenn man sich anschaut, woher das Wort kommt. Ursprünglich bedeutete Sinn eigentlich „Gang, Reise, Weg“, „eine Richtung nehmen, eine Fährte suchen“.

Hier wird schon deutlich, dass Sinn nichts Festes ist, sondern eher mit einer Reise, einer Suche zu tun hat.

Sinn ist also nicht das Ziel, sondern der Weg.

Was gibt es noch über Sinn zu sagen?

Sinn ist subjektiv und veränderlich

Das was wir als sinnvoll empfinden, kann und darf sich verändern. Ein Sinneswandel ist absolut ok!

Denk einmal an die Zeit vor zehn oder zwanzig Jahren. Was hast du damals als sinnvoll empfunden? Findest du das heute noch sinnvoll? Schmunzelst du darüber oder vermisst du es? Wie hat es damals dein Handeln und dein Leben beeinflusst?

Wir geben den Dingen den Sinn

Ein Job hat keinen Sinn. Es klingt erst einmal seltsam, wenn ich sage, dass nichts jemals einen Sinn hat. Das ist der Grund: Ein Job, so wie alles andere auch, kann nicht an sich Sinn haben. Es ist die Bedeutung, die du deinem Tun gibst, die es sinnvoll macht.

Es gibt keine Liste mit sinnvollen Jobs, aus denen du dir nur einen aussuchen müsstest und alles wäre geregelt. Allerdings gibt es Faktoren, die für viele Menschen eine Rolle spielen und die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass du deinen Job als sinnvoll erlebst.

Vielleicht fragst du nun: Was ist denn mit den ganzen sozialen und helfenden Berufen? Sind die etwa nicht sinnvoll?

Ein klares Jein!

Zwei Sichtweisen auf sinnvolle Arbeit

Denn sinnvolle Arbeit kann zweierlei sein:

  1. das, was gesellschaftlich als sinnvoll betrachtet wird und
  2. das, was individuell als sinnvoll erlebt wird.

Natürlich gibt es eine gesellschaftlich vorherrschende Ansicht dazu, was eine sinnvolle (und gesellschaftlich wichtige) Tätigkeit ist. Hier werden bspw. Ärztinnen, Pflegepersonal, Lehrerinnen usw. genannt.

Das bedeutet aber nicht, dass Menschen, die diese Jobs machen, ihren Job auch als sinnvoll erleben.

Was bedeutet das für dich? 

Du musst nicht in den sozialen Bereich wechseln, Ärztin werden oder bei einer Non-Profit-Organisation arbeiten, um dein Berufsleben sinnvoll zu finden. Auch einen Job als Marketing Manager, Vertriebler oder Teamassistenz kannst du als sinnvoll erleben.

Deine Sinnerfüllungs-Aufgabe

Um einen sinnvollen Job zu finden, musst du erst klären, was “sinnvoll” für dich bedeutet. Darum findest du hier Impulse, die dir bei deiner Sinnsuche helfen.

Befrage dich selbst

Bei welchen Tätigkeiten hast du das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun?

Denk hier an Aufgaben aus deinem aktuellen oder früheren Jobs. Notiere alle Tätigkeiten, die dir einfallen. Nichts ist zu „groß“ oder zu „klein“.

Falls es dir schwerfällt, sinnvolle Tätigkeiten zu finden, gehe so vor:

Stell dir vor, ein Wissenschaftler untersucht dein Berufsleben. Er hat ein Mittel, das sinnvolle Momente grün einfärbt. Im Labor kann er sich unter dem Mikroskop dein Berufsleben genau anschauen und die grün leuchtenden sinnvollen Tätigkeiten ganz leicht finden. Was sieht er da? Wie viel grünes Leuchten sieht er? Wodurch wird dieses Leuchten hervorgerufen?

Lass dich von anderen inspirieren

Darüber hinaus kannst du dich auch von anderen inspirieren lassen.

Von wem denkst du, dass er oder sie eine sinnvolle Arbeit macht?

Was genau findest du so sinnvoll daran?

Ist es die Arbeit an sich? Ist es die Art und Weise? Ist es das Umfeld, in dem die Person arbeitet?

Siehst du den Sinn in einem besonderen Beitrag?

Was von der Tätigkeit würdest du auch gerne machen? 

Sinnvoller Job: Bring deine Erkenntnis auf den Punkt

Was ist deine wichtigste Erkenntnis zu diesem Thema?

Wie kannst du das in deinem Alltag integrieren?

Alles noch so kluge und komplexe Denken bringt dir rein gar nichts und jede noch so verwinkelte, schlaue Theorie ist nutzlos, wenn du sie nicht umsetzt.

Also: Welche große oder kleine Sache wirst du ab jetzt anders machen um Schritt für Schritt sinnerfüllter zu arbeiten?

Bild von Vogel

WAS KANN ICH FÜR DICH TUN?

Bitte lies dir auch die FAQ/ häufig gestellten Fragen zum Coaching durch.

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