Wider das Hin und Her – Eine einfache Lösung für Entscheidungsprobleme

 

 

Du kannst keine Entscheidungen treffen? Du ringst um jede Entscheidung als ginge es um Leben oder Tod? Du wälzt das Für und Wider bis sich dein Hirn anfühlt wie ein nasser, verknoteter Waschlappen und du dann völlig verwirrt bist? Was will mir dieser Waschlappen sagen?

Du bist in guter Gesellschaft. Kommt das Thema „Entscheidungen treffen“ auf den Tisch, dann nicken die meisten eifrig, grinsen betroffen oder atmen hastig ein, gefolgt von der Selbstbekundung: „Ach, ich kann einfach keine Entscheidungen treffen. Das fällt mir voll schwer.“. Und alle sind sich einig, dass das Thema fast so unbeliebt ist wie die Steuererklärung.

Gut. Was machen wir nun?

An dieser Stelle könnten wir hier nun elend lange und – zugegeben – spannende Abhandlungen über die Psychologie der Entscheidung widergeben und das Ganze mit tollen Studien anreichern. Wow, was die Wissenschaft da alles zutage fördert. Und wie viele Empfehlungen es gibt, um die „perfekte“ Entscheidung zu treffen!

Diese komplexe Abhandlung würde allerdings deinen Hirn-Waschlappen nur wieder mit Futter versorgen und vielleicht würdest du dich genötigt sehen, das Für und Wider jeder einzelnen Strategie abzuwägen. Und dann, oh je, könntest du dich nicht für eine entscheiden. Der Schuss wäre also nach hinten losgegangen.

Ich mag Komplexität. Und ich liebe es, auch komplexe Dinge mit einfachen Mitteln zu bewältigen. Ich finde, dass man auch an „große“ Angelegenheiten mit einfachen Vorgehensweisen herangehen darf. Darum möchte ich dir eine Entscheidungshilfe an die Hand geben, die unglaublich einfach ist und nicht zu Hirnverknotung führt.

Also, wenn du eine schnelle und gute Entscheidung treffen möchtest, dann stell dir nur eine einzige Frage: Werde ich mit dieser Entscheidung zu der Person, die ich sein möchte? Oder andersherum: Wie würde die Person entscheiden, die ich sein möchte? Beides funktioniert.

So einfach.

Natürlich rattert da das Hirn. („Hä? Wer will ich denn sein?“)
Aber die Entscheidung fällt leichter.

Wenn also die nächste Entscheidung ansteht, versuch es einfach mal auf diese Weise. Übernehme ich wieder innerlich murrend das Protokoll fürs Meeting? Lasse ich bei den spannenden Projekten wieder den Kollegen den Vortritt? Zögere ich noch weiter, mich um meine berufliche Zukunft zu kümmern? Mache ich endlich die Weiterbildung, die mir den Eintritt in das neue Berufsfeld ermöglicht?

Viel Freude damit und lass mich gerne wissen, wie viele Hirn-Waschlappen-Verknotungen du dir dadurch ersparen konntest.

 

 

 

Maria Ehrenberg berät als Expertin für Karrierefragen Sinnsucher, Tieftaucher und Querdenker wie sie ein erfüllendes Berufsleben führen können. Dabei ist ihr wichtig, dass ihre Kunden nicht nur Luftschlösser bauen, sondern ihre Pläne umsetzen.

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