Arbeitest du nach der Heidekrautmethode oder kennst du schon deine Berufung?

Seit ich in Dresden lebe lerne ich immer wieder Neues über die regionale Kultur. Zum Beispiel eine sächsische Arbeitsmethode nach der montags gearbeitet wird. Die Heidekrautmethode – Heide graut mir vor der Arbeit.

Gut, darüber kann man schmunzeln. Auch wer das mit einem Augenzwinkern sagt, meint doch mindestens einen kleinen Teil ernst. Und sicher gilt das nicht nur für Sachsen.

Der Arbeitsfrust beginnt schon sonntags.

Wie viele Menschen gehen sonntags schon mit Grauen ins Bett, denn sie wissen was sie am nächsten Morgen im Job erwartet! Ein Schlafexperte (ja, auch das gibt es!) sagte kürzlich im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“, dass die Arbeitswoche schon am Sonntagabend beginnt.

Einer der Gründe für schlechte Laune am Sonntagabend und das Arbeiten nach der Heidekrautmethode kann sein, dass dein Berufsleben so wie es gerade ist, nicht zu dir passt, dass du vielleicht gar nicht so richtig weißt, was du kannst und willst, dass dir eine Vision fehlt und eine Richtung. Kurz: Dass du deine Berufung nicht kennst.

Weil ich weiß, dass es vielen Berufstätigen so geht, habe ich im Karriere-Talk mit Angelika Gulder über Berufung gesprochen. Sie ist Psychologin, Coach und Deutschlands erste Berufungsfinderin. Seit fast 20 Jahren unterstützt sie Menschen dabei, den Beruf und die Lebensumstände zu finden, die sie glücklich und erfolgreich machen.

Mit ihr spreche ich darüber, was Berufung ist, wie man sie findet und was man davon hat. Aber auch darüber, ob Berufung immer etwas „Großes“ ist, ob man scheitern kann und wie man mit Ängsten und Zweifeln umgehen kann, wenn man seine Berufung leben möchte.

Interview mit Angelika Gulder

Wenn du genug vom Arbeiten nach der Heidekrautmethode hast und wissen möchtest, wie es anders gehen kann, dann hör dir das Interview an.