Die Energiefresser sind da! Tag der Entscheidung.

Später Abend. Ein Geräusch liegt in der Luft.

Surr surr surr brizzel klatsch.

Unsanft wird er zurück geschleudert.

Er geht auf Kurs und visiert die Glühbirne wieder an.

Surr surr surr brizzel klatsch.

Autsch. Wieder verbrannt.

Der zarte Falter fliegt wie ferngesteuert immer wieder in die gefährliche Todeszone. Er sieht nur noch dieses Licht. Alles andere ist nebensächlich. Aber dieses Licht!

Solche Szenen kennst du auch. Falter, die ums Licht flattern und dann elend zugrunde gehen an der Glühbirne.

Diese Glühbirne ist für den Falter ein Energiefresser.

Sie frisst die Energie, das Leben aus dem Falter.

Surr surr surr brizzel klatsch weg.

Ich glaube, dass wir alle solche Energiefresser in unserem (Berufs-) Leben haben.

Dinge, die wir immer wieder tun und die uns viel Kraft kosten. Dann sind wir wie verwirrte Falter, die zombiehaft um die Lampe taumeln.

Doch heute ist der Tag der Entscheidung! So geht es nicht weiter.

Was können wir gegen Energiefresser tun?

Die Kurzfassung: Innehalten, Anschauen, bewerten, verändern.

Hier kommt der wichtigste und erste Schritt: Innehalten (=das bedeutet den Fuß vom Gas zu nehmen und rechts ranzufahren)!

Ja, ich bin großer Fan des Innehaltens.

Wer sein Leben dauerhaft als Passagier in einem höher-schneller-weiter-Zug erfährt, kann gar nicht wahrnehmen und reflektieren, was alles um ihn ist und ob er/sie es so will.

Eine Möglichkeit, innezuhalten, ist ein Rückblick.

Ich habe meinen Jahresrückblick mit dem Business-Book von Mein bestes Jahr gemacht. Hierin gibt es fantastische Übungen, die deine grauen Zellen und dein Herz in Schwung bringen und mit denen du dein Geschäftsjahr planen kannst.

Als die Macherinnen von Mein bestes Jahr, Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen, dann zur Blogparade aufriefen, habe ich nicht lange gezögert.

Tipp tipp klacker klick – schwupp war ich angemeldet.

Besonders hat mich diese Frage aus dem Workbook angesprochen:

Welche Dinge waren in den letzten 12 Monaten in deinem Business für dich Energiespender und welche Dinge waren Energiefresser?

Autsch. Stimmt, da gibt es Energiefresser!

Ein großer Energie- und Zeitfresser sind für mich Netzwerkveranstaltungen.

Als Selbständige kennst du das vermutlich: Eine branchenübergreifende Runde von 20 bis 50 Unternehmern und Unternehmerinnen, die in kürzester Zeit einen packenden Elevator Pitch auf die Bühne legen und sich und ihr Geschäft vorstellen.

Solche Veranstaltungen kosten mich viel Energie. Der Lärm, so „viel Mensch“ in einem Raum – das ist nicht mein Wohlfühlgebiet.

Dazwischen die Visitenkarten-Ninjas und „Netzwerk-Junkies“, die mehr reden als zuhören und die Idee des Gebens und Nehmens nicht verinnerlicht haben.

Netzwerkveranstaltungen können echte Energiefresser für Hochsensible sein

Das kostet mich Kraft. Zeit kostet es mich auch, weil sich nach einer solchen Veranstaltung mein Hirn erstmal erholen muss bis es wieder gewohnt kreativ arbeiten kann. (Nein, das ist keine Krankheit, sondern Hochsensibilität, die damit einhergeht, dass Sinneseindrücke tiefer und gründlicher verarbeitet werden.)

Es gibt durchaus inspirierende Veranstaltungen mit wundervollen Menschen. Darum habe ich entschieden, zukünftig nur noch ausgewählte Veranstaltungen zu besuchen und ganz und gar auf meine Weise zu netzwerken. 2018 kann also getrost kommen. ;-)

Und da sind wir auch schon bei den Energiespendern

Im letzten Jahr habe ich andere Selbständige, deren Arbeit ich spannend finde, eher direkt angesprochen und sie dann unter vier Augen getroffen. Das liegt mir mehr, gibt mir und meinem Gegenüber mehr. Da ist mehr Tiefe, mehr Nachfragen, mehr echter Kontakt möglich. Und es ist ruhiger.

Ein weiterer großer Energiespender ist der Kern meiner Arbeit:

Die Zusammenarbeit mit Selbständigen und Angestellten, die in Job & Business auf eine authentische und erfüllende Weise vorankommen wollen.

Die funkelnden Augen, klareren Köpfe und leichteren Herzen meiner Kunden sind wundervolle Energiespender.

Diese Fragen aus dem Workbook solltest du dir auch noch stellen um zu checken wie es um deine Ressourcen bestellt ist:

  • Welche Dinge waren in den letzten 12 Monaten in deinem Business unproduktive Zeitfresser?
  • Was könntest du verändern, um diese Zeitfresser in den Griff zu bekommen?

Ich habe bspw. die Arbeiten, die mich Zeit kosten und mir keine Freude machen, ausgelagert (Steuerkram, Websitekram, Anzeigen schalten).

Ist es nicht fantastisch, dass es Dienstleister gibt, die genau das mit Begeisterung für dich tun? Yihaaa – das bedeutet mehr Zeit und Energie für dich selbst und deine Arbeit!

Im Workbook findest du diese und viele weitere tiefgründige Übungen um dein Geschäft ganzheitlich zu planen. Außerdem berichten sechs Mutmacherinnen aus ganz unterschiedlichen Branchen von ihrer Geschäftsidee und ihrem Alltag als Unternehmerin.

Zusätzlich lassen dich elf Expertinnen in ihre Know-how-Schatzkiste schauen. Da gibt es unter anderem Diamanten zu strategischem Markenaufbau, Kennzahlen im Business, Live-Videos, Vielseitigkeit im Business.

Weitere Übungen aus „Mein bestes Jahr“, um 2018 zu deinem besten Jahr zu machen

Hier findest du noch weitere Übungen zum Jahresrückblick aus dem Workbook Mein bestes Jahr für dein Business:

Übung 1 (kostenfreies PDF): So gelangst du mit deinem Business auf die nächsthöhere Stufe

Übung 2 (kostenfreies PDF): Wachstum & Veränderung

Schnapp dir das Workbook, arbeite es in deinem Tempo durch und werde mit jedem einzelnen Schritt mehr und mehr zu der Person, die du sein möchtest.

Abschließend meine Frage an dich: Was tust du konkret, um die schmerzhafte Glühbirnen-Liebelei zu erkennen und zu beenden? Heute ist der Tag der Entscheidung. Schreib es jetzt in den Kommentar.

 

PS: Schau doch auch mal bei den anderen Teilnehmerinnen der Blogparade vorbei: Fitness-Coach Beatrice Drach und Karriere-Coach Alexandra Fahnenschreiber haben tolle Beiträge geschrieben.

 

Maria Ehrenberg ist begeisterte Karriere- und Business-Coach. Ihre Leidenschaft ist es, Menschen, mit dem, was sie beruflich tun, zum Strahlen zu bringen. Erfahre hier mehr.

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