Überraschende Fakten über mich

Überraschende Fakten über mich

Hier sind einige Dinge, die nicht jeder über mich weiß und die du in einer “offiziellen” Beschreibung so nicht finden würdest.

 

1 | Ich bin Pionierin

Mein Studium habe ich 2006 abgeschlossen. Damit bin ich die erste aus meiner Familie, die ein Studium absolviert hat. Dass mein Studium gar nicht so selbstverständlich war und manche Schwierigkeiten herkunftsbedingt sind, war mir – wie vielen “Arbeiterkindern” nicht so richtig klar.

Abgesehen davon war ich auch Pionierin in der DDR-Pionierorganisation Ernst Thälmann und stolz auf das blaue Halstuch. Dieses konnte ich nach anfänglichem Verknoten von Händen und Textil fantastisch binden.

 

2 | Mein – ähm, ein – Wallfahrtsort

Es gibt einen katholischen Wallfahrtsort mit meinem Namen. Meines Wissens haben allerdings weder ich noch der Rest der (weitestgehend nicht-christlichen) Familie etwas damit zu tun.

Mit dem Wallfahrtsort habe ich im Alltag sehr, sehr wenig zu tun. Nur selten ruft mich ein Pilgerwilliger an und erkundigt sich nach Öffnungszeiten.

 

3 | Rückwärtsschreiben!

Als Kind lernte ich im Handumdrehen Rückwärtsschreiben. Ganze Nachmittage verbrachte ich damit, geheime Botschaften zu verfassen.

Das kann ich noch heute, brauche es aber selten. Irgendwie sind auch eher Kinder von diesem Talent beeindruckt.

 

4 | Sinnkrise

Erst durch eine berufliche Sinnkrise und meine eigene berufliche Neuorientierung habe ich mir Gedanken gemacht, was ich wirklich will und was mein Leben lebenswert macht.

Seitdem läuft es auf meinem eigenen Weg weiter. Die lebensüblichen Höhen und Tiefen kenne ich natürlich trotzdem und auch persönliche Krisen, Tod und Trauer gehören zu meinem Weg. Aber ich weiß, wofür ich hier unterwegs bin.

 

5 | Keine Gesangskarriere

Ich kann nicht singen, tue es aber gerne.

Als Abiturientin habe ich mir sogar selbst privaten Gesangsunterricht finanziert. Meine Lehrerin lobte meine schöne Alt-Stimme, bescheinigte mir aber auch “Melodie-Probleme”.

Rhythmisch klatschen kann ich auch nicht. Ja, ich weiß, dass das angeblich das Einfachste der Welt ist. Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn ich im Überschang mal kurz bei einem tollen Lied mitklatsche und in die entsetzt-belustigten Gesichter meiner Familie schaue?

Bestimmt habe ich eine leichte Amusie.

 

6 | Gerade Zahlen

Gerade Zahlen sind mir die liebsten. Warum, kann ich mir noch nicht abschließend erklären.

 

7 | Rastas & Nasenring

Ich hatte mal Rastas und einen Nasenring. Auf Beweismaterial verzichte ich hier.

Einmal zeigte ich einem Bekannten meinen Ausweis. Seine Antwort: “Ich wusste gar nicht, dass da Fotos aus früheren Leben zugelassen sind.”

 

8 | Vegan

Mit 11 Jahren entschied ich, kein Fleisch mehr zu essen. Seit über 30 Jahren ziehe ich das durch.

Über zwei Jahrzehnte lebe ich nun ganz “tierschonend” und verwende, nutze und esse gar keine tierischen Produkte. Zumindest weitestgehend, so wie das in der modernen Welt möglich ist.

 

9 | Ich mag Grünzeug.

Grünzeug find eich großartig. Auf dem Teller und in der Natur um mich herum. Von meinem neuen Zuhause im Fichtelgebirge sind es nur 10 Gehminuten zum Wald.

Als in der Stadt aufgewachsener Mensch versetzt mich die Natur hier immer wieder in Staunen. Kürzlich habe ich sogar Rehe beim Morgenspaziergang getroffen.

 

10 | Theater spielen

In meiner Jugend habe ich Theater gespielt. In einer Schultheatergruppe und in einem Verein.

Das war für meine Entwicklung ein absoluter Meilenstein: Das Spielen, das Jemand-anderes-sein, das Entdecken eigener Facetten und Stärken hat meinen Horizont erweitert.

Heute steht Improtheater auf meiner To-Do-Liste.

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11 | Barfußschuhe

Seit ein paar Jahren trage ich fast nur noch Barfußschuhe (sog. Minimalschuhe) und weiß gar nicht mehr, warum ich meinen Füßen so lange “normale” Schuhe angetan habe.

 

12 | Wohnorte

Bisher habe ich in 6 verschiedenen Städten gelebt: Gotha, Jena, Brisbane, Köln, Frankfurt/Main, Dresden.

Nun lebe ich im beschaulichen Fichtelgebirge, nah an Wald und Wiesen, mit Ausblick und viel frischer Luft.

 

13 | Volkskunde

Drei Semester Volkskunde habe ich studiert und mich nach einer Hausarbeit zu Hochzeitskleidung für einen Wechsel zu Psychologie entschieden. Das war die bessere Wahl!

 

14 | deutsche Wiedervereinigung

Ohne die deutsche Wiedervereinigung hätte ich meinen Mann nicht kennengelernt. Sicher wäre mein Leben als DDR-Bürgerin ganz anders verlaufen. Der DDR-Konformismus und ich hätten uns vermutlich nicht mehr lange vertragen.

Genau genommen hätte ich meinen Mann auch ohne den folgenden Punkt (Das Internet) nicht kennengelernt.

 

15 | Das Internet

Trotz aller Schattenseiten, die es mit sich bringt, bin ich froh, dass es das Internet gibt.

Schon lange vor Corona und dem Ausweichen auf Online-Meetings habe ich auch online mit meinen Kundinnen zusammen gearbeitet.

 

16 | Grau

Zu meinen grauen Strähnen stehe ich. Sie werden nicht gefärbt. Wenn es um graue Haare, speziell bei Frauen geht, tappen viele in eigenartige patriarchal geprägte  Schönheitsbilder.

 

17 | Blau

Farb- und Stilberatungen waren für mich lange der Inbegriff der Oberflächlichkeit. Als ich dann  Elli Steiner mit ihrer intensiv-empathischen Vorgehensweise kennenlernte, änderte ich meine (ganz schön oberflächliche) Meinung.

Seit einer Stilberatung bei Elli trage ich fast nur noch meine schönsten Farben: Grau- und Blautöne. Die Farben von Meer und Himmel.

 

18 | Rätsel

Ich liebe Rätsel. Wenn es etwas zu Knobeln und etwas Verworrenes zu entwirren gibt, bin ich dabei. Die Arbeit mit meinen Kundinnen finde ich ganz ähnlich wie Rätsellösen.

 

19 | Kaffee!

Ein furchtbarer Moment: Morgens aufstehen und der Kaffe ist leer.

Ein guter Morgen braucht Kaffee. Darum müssen Kaffee und Hafermilch bei mir immer im Haus sein.

 

20 | Buch

Es gibt ein Buch, das mich mehr als andere geprägt und meine Sicht auf mich und die Welt verändert hat.

Der Bekannte, der unter Punkt 7 auf frühere Leben verwies, empfahl mir “Eine neue Erde” von Eckhart Tolle. Erst verstand ich nichts, dann verknotete sich mein Hirn. Dann freute ich mich am Rätsellösen und entwirrte alles. 

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21 | Aliens

In meiner Kindheit waren Außerirdische meine Helden: sowohl ALF als auch die Crew vom Raumschiff Enterprise. Heute weiß ich einen guten (!) Science Fiction-Film zu schätzen und eine Weltraum-Aufnahme des Carina Nebels ziert eine Wand in meinem Büro.

 

22 | Unordentlicher Geschmack

Eine frühere Kollegin bezeichnete meinen Musikgeschmack einmal als “unordentlich”. Vielleicht hat das auch mit der Amusie zu tun (s.o.)?

 

23 | Tools

Ich liebe digitale Tools, die das Arbeiten einfacher machen (zoom, trello, Canva und Co.). Nach neuen oder mir noch unbekannten Tools, die das Leben und Arbeiten leichter machen, halte ich gerne die Augen offen.

 

24 | Kombu-was?

Eine zeitlang war ich im Kombucha-Fieber. Kombucha ist ein fermentiertes Getränk, das man leicht zuhause selbst herstellen kann. Mit Kräutern habe ich in der sog. Zweitfermentation experimentiert. Lecker!

 

25 | Podcasts

Ich höre gerne Podcasts. Besonders gerne höre ich den lustig-unterhaltsamen Podcast von Giulia Becker & Chris Sommer Drinnies – Der Podcast aus der Komfortzone. Ein Fest für alle introvertierten, leisen Menschen (aber auch für Teilzeit-Introvertierte wie mich)!

Der Interview-Podcast von Matze Hielscher Hotel Matze ist immer wieder inspirierend. Für Fachthemen höre ich gerne den SEO-Podcast von Manuela Kind Seo leicht gemacht und den brand eins-Podcast.

Aktuell arbeite ich an einem eigenen Podcast, in dem es um berufliche Sinnerfüllung geht. Hier erfährst du mehr und kannst dich auf dem Laufenden halten lassen.

 

26 | Dauerschleife

Eine meiner Eigenarten kann mein Umfeld wahnsinnig machen…. Ich kann ein und dasselbe Lied eeewig in Dauerschleife hören. Danach habe ich es selbst meist noch tagelang als Ohrwurm.

 

Was weiß nicht jeder über dich?

Was würdest du von dir erzählen? Was nicht? Warum?

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Im Artikel erfährst du, was eine Bucket List ist und was der Vorteil einer Bucket List ist. Außerdem bekommst du eine Anleitung mit Ideen für deine eigene Bucket List.

Warum eine Bucket List?

2012 war ich noch wie ein Zombie im Nebelmeer. Ich habe einen Job gemacht, den ich irgendwie für richtig hielt und auch sonst tat ich, was „man so macht“.

Lange war ich mir nicht klar darüber, was mir selbst wichtig ist und was mein Leben lebenswert macht. Bis 2012.

Erst durch eine berufliche Sinnkrise und meine eigene berufliche Neuorientierung habe ich mir Gedanken gemacht, was ich wirklich will und was mein Leben lebenswert macht.

So habe ich meine erste Bucket-List erstellt.

 

Was ist eine Bucket-List?

Eine Bucket-List oder auch „Löffel-Liste“ enthält all die Dinge, die du gerne noch tun möchtest. In dieser Liste kannst du alles sammeln, was du noch erleben, machen oder lernen willst, bevor du „den Löffel abgibst“.

In solch eine Bucket-List kommt all das hinein, was dir wichtig ist. Aus jedem Lebensbereich (Arbeit & Beruf, Ich selbst, Familie, Beziehungen usw.) Es muss für niemand anderen sinnvoll oder erstrebenswert sein.

Was ist der Vorteil einer Bucket-List?

Durch eine Bucket-List machst du dir selbst bewusst, was bedeutsam für dich ist. Du schreibst es auf – schwarz auf weiß. Dadurch bringst du es aus dem Diffusen raus und in die Sichtbarkeit für dich selbst. So kannst du dich besser daran erinnern und die Dinge in die Tat umsetzen.

In den allermeisten Fällen werden auch auf deiner Bucket-List Erlebnisse stehen, die du selbst beeinflussen, „herstellen“ und in dein Leben „einladen“ kannst. Stück für Stück kannst du die einzelnen Punkte umsetzen.

Eine Bucket-List ist also ein Hilfsmittel, um sich glücklicher, zufriedener und lebendiger zu fühlen – denn da stehen ja ausschließlich deine ganz persönlichen Wünsche und Sehnsüchte drauf.

Deine Liste kann dir so nebenbei auch Hinweise auf deinen persönlichen Lebenssinn und deine sinnvolle Arbeit geben.

Meine Bucket-List

Heute steht auf meiner Bucket-List unter anderem:

 

  • Mit meiner Familie auf dem Land leben (Ende 2021 erledigt)
  • Einen bienenfreundlichen Bauerngarten pflegen
  • Bücher schreiben (zum Beispiel über berufliche Sinnerfüllung und teilzeiterleuchtete Großstädter)
  • nur noch Barfußschuhe tragen
  • Regelmäßig für soziale und Umwelt-Projekte spenden
  • Regelmäßig fasten (mindestens 2 mal im Jahr)
  • Einen struppigen Hund haben, der Muffi heißt (oder Sören) und der nicht haart
  • Mindestens ein innovatives nachhaltiges Produkt entwickeln und vermarkten (die Idee für ein „Nischenprodukt“/ veganes Accessoire ist da!)
  • Ins Land der Feuer reisen (Aserbaidschan)
  • Aus Jux und Dollerei eine Improtheatergruppe gründen
  • Probewohnen im Tiny House
  • Mich an gemeinwohlorientierten Unternehmen beteiligen
  • Speedreading lernen
  • Ein Pflegepony haben

Anleitung: Ideen für deine Bucket-List

Was setzt du auf deine Löffel-Liste?

Nimm dir Stift und Papier und schreib auf was das Zeug hält. Du brauchst die Liste auch niemandem zu zeigen. Wichtig ist, dass du selbst sie hast und dann mehr und mehr davon leben kannst.

An diesen Fragen kannst du dich orientieren:

  • Wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest, was würdest du tun?
  • Was würdest du tun, wenn es auf jeden Fall klappen würde?
  • Was ist deine tiefste Sehnsucht, dein größter Wunsch?
  • Was möchtest du erlebt, getan, gelernt haben, wenn du irgendwann das Zeitliche gesegnet hast?

Du kannst auch gezielt an diese Lebensbereiche denken und deine Wünsche aufschreiben:

  • Beruf & Berufung
  • Familie
  • Beziehungen & Gemeinschaft
  • Liebesbeziehung
  • Gesundheit & Körper
  • Geld & Finanzen
  • Abenteuer & Erlebnisse
  • Selbstverwirklichung & Entwicklung
  • Lebensraum & Wohnort
  • Spiritualität

 

Nun bin ich neugierig:

Wie war es, diese Liste deiner Sehnsüchte zu erstellen?

Was wird dir durch deine Löffel-Liste klar?

Was von deiner Liste kannst du direkt angehen?

Was wird dir durch diese Liste für dein sinnerfülltes Arbeiten und deinen Lebenssinn klar?

 

Viel Freude bei den nächsten Schritten!

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