Daran merkst du, dass du reif für den Jobwechsel bist

 

 

In meinem Artikel zur Blogparade „Mut zum Jobwechsel“ erfährst du, warum du das Gefühl, dass du und dein Job nicht zusammenpassen, nicht länger ignorieren solltest und woran du merkst, dass es Zeit für einen Jobwechsel ist.

Wachst du manchmal mit diesem faden Gefühl auf, dass du etwas Sinnloses tust?

Dein Job erfüllt dich nicht mehr, deine Arbeit ist sinnlos und du freust dich montags schon auf Freitag. Du zählst die Tage bis zum nächsten Urlaub oder – noch schlimmer – bis zur Rente?

Vielleicht solltest du den Job wechseln – aber ach, es gibt so viele Gründe die dagegensprechen und das ist ja auch gar nicht so einfach…

Egal wie sehr du versuchst, dieses seltsame Gefühl über den Tag abzuschütteln, ein Teil bleibt doch an dir haften. Du hörst es immer noch in dir murmeln, dass etwas nicht stimmt.

Nimm das Gefühl ernst, dass dein Job nicht passt.

Du kannst es beiseiteschieben, es leiser drehen. Aber es ist nie ganz weg.

Die Gründe, warum Viele dieses Gefühl ignorieren: Sie haben Angst vor einer Veränderung, Angst vor einem Jobwechsel, Angst eine falsche Entscheidung zu treffen oder das „eine Richtige“ nicht zu finden, das sie erfüllt.

Sie sind überfordert, weil sie denken, sofort (!) etwas Großes (!!) verändern zu müssen (!!!).

Das erschlägt einen ja förmlich! Das überfordert und bremst aus.

Die Angst vor Veränderungen ist normal.

Die Angst vor Veränderungen ist normal. Warum? Weil bei allem Neuen die Unsicherheit und der „Schmerz“ der Veränderung vor der Freude über das Geschaffte kommt.

Du kannst es dir so vorstellen: Wenn du von jetzt und hier in die Zukunft schaust, siehst du zuerst diese Unsicherheit, die den Blick auf den Erfolg verstellt. Den Erfolg kannst du noch nicht so gut erkennen und drückst dich dann davor, überhaupt loszugehen.

Das ist also normal.

Und nun?

Das eine ist das Denken, das andere das Tun.

Bei den meisten Menschen sind diese beiden nicht unbedingt befreundet.

Das eine ist, über eine sinnvolle Karriere, ein erfüllendes Berufsleben nachzudenken - Das andere, tatsächlich etwas zu verändern, tatsächlich den Job zu wechseln.

Wann ist denn die Zeit reif für einen Jobwechsel?

Ich gebe dir hier Faktoren, an denen du dich orientieren kannst. Ich wünsche dir, dass du damit dein vages Gefühl einordnen und eine passende Entscheidung treffen kannst.

Die Jobwechsel-Checkliste

Ist einer, mehrere oder alle diese Faktoren über 6 Monate gegeben, solltest du den Job wechseln:

  • Es geht dir gesundheitlich nicht gut (Kopf-/ Rücken-/ Magenschmerzen, ständige Infekte). Du bist oft erschöpft und kraftlos.
  • Dein Job macht dir keine Freude. Du bist nicht engagiert bei der Sache.
  • Du langweilst dich und deine Entwicklung stagniert.
  • Du bekommst keine Rückmeldung und Wertschätzung zu deiner Arbeit. Du fühlst dich nicht eingebunden.

Es kann auch sein, dass du schneller merkst, dass du und der Job nicht zusammenpassen. Dann musst du natürlich nicht 6 Monate warten.

Wichtig: Wenn du mal einen Durchhänger hast, dich mal von Kollegen oder Vorgesetzten unfair behandelt fühlst, dann ist das ärgerlich, aber noch kein Grund alles hinzuschmeißen.

Prüfe vor einem Jobwechsel, wie du das jeweilige Thema verbessern kannst. Hole dir aktiv Feedback zu deiner Arbeit ein.

Du hast bereits auf mehrere Weisen versucht, diese Faktoren zu verändern und es hat sich nichts getan? Dann heißt es für dich:

Fass dir ein Herz, triff die Entscheidung zu gehen und plane deinen Jobwechsel.

Vertrau dabei auf deine eigene Einschätzung der Situation. Tausend andere Menschen machen diesen Job vielleicht mit voller Begeisterung. Das hilft aber nichts, wenn du dich dabei zu Tode langweilst.

Der Zauber einer guten Lösung liegt hier im Schritt-für-Schritt-Tun. Auch einen Jobwechsel kannst du zielgerichtet in kleinen Schritten planen. Du musst ja nicht kopflos und über Nacht deinen Job quittieren und sofort alle Brücken hinter dir abbrechen.

Werde in punkto Jobwechsel konkret.

Mal angenommen, du wünschst dir einen sinnvolleren Job.

Wie konkret weißt du schon, was du suchst? Hast du dir schon überlegt, was da in Frage kommt? Soll dein Jobwechsel nur ein Unternehmenswechsel sein oder möchtest du auch inhaltlich etwas Anderes tun?

Eine wirkliche berufliche Neuorientierung braucht in den meisten Fällen Zeit. Das solltest du wissen. Was bringst du schon mit für den neuen Job? Was musst du noch lernen?

Bleib nicht allein.

Eine wichtige Info zum Schluss: Wende deine Gedanken zum Jobwechsel nicht immer nur allein in deinem Kopf von links nach rechts, von unten nach oben.

Such dir positiv gestimmte Menschen in deinem Umfeld mit denen du dich vertrauensvoll austauschen kannst. Wende dich an Menschen, die das schon erreicht haben, was du auch willst (die bspw. als Quereinsteiger in einer bestimmten Branche arbeiten oder in einem Unternehmen arbeiten, das du gut findest).

Frag sie, wie sie das geschafft haben.

Tu

es

einfach.

 

 

 

Maria Ehrenberg berät als Expertin für Karrierefragen Sinnsucher, Tieftaucher und Querdenker wie sie ein erfüllendes Berufsleben führen können. Dabei ist ihr wichtig, dass ihre Kunden nicht nur Luftschlösser bauen, sondern ihre Pläne umsetzen.

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